BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Bundesweites Integrationsprogramm

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Bundesweites Integrationsprogramm

Eine wichtige konzeptionelle Aufgabe des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist die Entwicklung von Empfehlungen zur Verbesserung der Integrationsförderung im Rahmen des bundesweiten Integrationsprogramms.

Nach § 45 Satz 2 Aufenthaltsgesetz sollen hierzu die Vielfalt der Integrationsangebote von Bund, Ländern, Kommunen und privaten Trägern erfasst, strukturiert und konkrete Vorschläge für ihre Weiterentwicklung formuliert werden.

Beteiligte

In diesem langfristigen Prozess zur Qualitätsentwicklung und Optimierung der Praxis der Integrationsförderung bringt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die wichtigsten Akteure der Integrationsarbeit zusammen.
Beteiligt sind:

  • Länder
  • Kommunen
  • Ausländer- und Integrationsbeauftragte von Bund, Ländern und Kommunen
  • der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen
  • Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, Träger der freien Wohlfahrtspflege und weitere gesellschaftliche Interessenverbände - insbesondere Migrantenorganisationen
  • Trägern von Integrationsangeboten
  • Vertreter der Wissenschaft

Auftrag und Vorgehensweise

Das Vorgehen ist Handlungsfeld-orientiert, bearbeitet werden Themen aus den Bereichen

  • Sprachliche Integration
  • Bildung
  • Gesellschaftliche Integration
  • Berufliche Integration

In allen Handlungsfeldern berücksichtigt das BAMF übergreifende Themen wie Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und Qualitätssicherung/Evaluation..Zu den Themen des bundesweiten Integrationsprogramms werden durch Recherchen, Experteninterviews und Studien bestehende Angebote und Bedarfe recherchiert und analysiert. Unter der Federführung des BAMF identifizieren Experten anschließend in Arbeitsgruppen, Expertengesprächen, Workshops und Fachtagungen vordringliche Themen und Handlungsbedarfe, definieren gemeinsame Ziele und entwickeln daraus praxis- und lösungsorientierte Vorschläge für Empfehlungen.

Praxisrelevante Fragen

Ganz konkrete Fragen stehen dabei im Mittelpunkt, etwa:

  • Was müssen Bildungseinrichtungen, pädagogisches Personal und Eltern wissen, um Kinder beim Deutschlernen zu unterstützen?
  • Wie können erfolgreiche Bildungs- und Erziehungspartnerschaften gestaltet werden?
  • Wie kann das Know-how von Migrantenorganisationen stärker in die Integrationsförderung eingebunden werden?

Hervorhebung als Achtung: Hinweis

Das bundesweite Integrationsprogramm ist kein Förderprogramm oder konkretes individuelles Integrationsangebot für einzelne Zuwanderer. Vielmehr ist es ein praxisorientiertes Vorhaben, in dessen Rahmen Empfehlungen für die Praxis der Integrationsförderung erarbeitet werden. Es ist dabei kein einmaliger, sondern ein fortlaufender Prozess, der aktuelle Fragen und Entwicklungen aufgreift.

Das bundesweite Integrationsprogramm ist eng an den Nationalen Integrationsplan gekoppelt, der im Juli 2007 vorgestellt wurde. Es entwickelt auch Umsetzungsvorschläge für dort aufgegriffene Themen. Die Ergebnisse des Integrationsprogramms werden in die Entwicklung des Aktionsplans Integration eingebracht. Darüber hinaus werden weitere aktuelle Fragen aufgegriffen.

Aktuelle Publikation

Unter Federführung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge haben Experten aus Politik, Verwaltung, Praxis der Integrationsförderung und Wissenschaft Empfehlungen zu ausgewählten Themen erarbeitet. Diese wurden im September 2010 vom Bundeskabinett verabschiedet und vom Bundesminister des Innern sowie dem Präsidenten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge der Öffentlichkeit vorgestellt.

Umsetzung

Viele der Empfehlungen, die zu den einzelnen Handlungsfeldern und Themen entwickelt wurden, werden gegenwärtig umgesetzt. Das Bundesamt dokumentiert diesen Prozess. Einzelheiten zum Stand der Umsetzung finden Sie in den Artikeln zu den jeweiligen Handlungsfeldern.

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