BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Hamburg

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Beratungsnetzwerk Prävention und Deradikalisierung in Hamburg

In Hamburg haben sich staatliche und zivilgesellschaftliche Institutionen zusammengeschlossen, um religiös begründetem Extremismus und Muslimfeindlichkeit gemeinsam zu begegnen sowie vorbeugende Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.

Auf der Grundlage des Senatskonzepts "Effektive Maßnahmen gegen gewaltbereiten Salafismus und religiösen Extremismus ergreifen" wurde hierfür das "Beratungsnetzwerk Prävention und Deradikalisierung" gegründet. Mitglieder in dem Netzwerk sind die Behörden, die für Arbeit und Integration, Kinder- und Jugendschutz, Schule und Berufsbildung, innere Sicherheit und Justiz zuständig sind, sowie die muslimischen Gemeinschaften, die alevitische Gemeinde, Träger von Präventionsprojekten und die Beratungsstelle Legato.

Besonders konstruktiv ist die Rolle der muslimischen Gemeinschaften SCHURA – Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, DITIB-Landesverband Hamburg, Verband der Islamischen Kulturzentren und der Alevitischen Gemeinde Deutschland, die ihre Erfahrungen und ihre theologischen Kenntnisse in das Netzwerk einbringen.

Die Mitglieder des Netzwerkes tauschen sich laufend über alle Aspekte von religiös begründeter Radikalisierung und Muslimfeindlichkeit aus. Sie unterstützen die Entwicklung von Konzepten und Maßnahmen zur Prävention und Intervention und arbeiten zusammen z.B. an der Sensibilisierung und Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte und an einer Verbesserung der Kooperation in der Fallarbeit.

Das Netzwerk bietet zudem ein Austausch-Forum für die zahlreichen Präventionsprojekte der Zivilgesellschaft, die – teilweise unterstützt durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!"– innovative Modelle zur Vorbeugung von Radikalisierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit erproben.

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