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Kompetenzstelle Islamismusprävention Niedersachsen

Die Niedersächsische Landesregierung hat 2016 die "Kompetenzstelle Islamismusprävention Niedersachsen" (KIP NI) ins Leben gerufen. Damit wurde erstmalig eine zentrale Stelle in Niedersachsen geschaffen, die die Aktivitäten und bereits vorhandenen Netzwerke staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure im Bereich der Islamismusprävention bündelt, institutionalisiert und deren Zusammenarbeit intensiviert.

Folgende Ministerien und Institutionen arbeiten in der Kompetenzstelle Islamismusprävention Niedersachsen zusammen:

  • das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport,
  • das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung mit dem Verein für jugend- und familienpädagogische Beratung Niedersachsen – beRATen e. V.,
  • das Niedersächsische Justizministerium und der Landespräventionsrat,
  • das Niedersächsische Kultusministerium,
  • die Präventionsstelle Politisch Motivierte Kriminalität des Landeskriminalamtes Niedersachsen.

Die Geschäftsführung der KIP NI obliegt dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport und wird vom Niedersächsischen Verfassungsschutz und dem Landeskriminalamt Niedersachsen gleichberechtigt wahrgenommen.
Das Landeskriminalamt Niedersachsen übernimmt vor allem die Koordination der Einzelfallbearbeitung und unterstützt den Aufbau lokaler Präventionsnetzwerke an Brennpunkten. Der Niedersächsische Verfassungsschutz koordiniert die strategische Fortentwicklung der Islamismusprävention für Niedersachsen und ist zudem für die Öffentlichkeitsarbeit von KIP NI zuständig.

In KIP NI sind zwei Programme integriert, die direkt mit Betroffenen islamistischer oder salafistischer Radikalisierung arbeiten: zum einen das Aussteigerprogramm "Aktion Neustart" des Niedersächsischen Verfassungsschutzes, zum anderen der Verein beRATen e. V., der vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert wird.

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