BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Schleswig-Holstein

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Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten

Die Landeskoordinierungs- und Beratungsstelle in Schleswig-Holstein kümmert sich vor allem um junge Menschen, die in Gefahr sind, sich religiös zu radikalisieren.

In erster Linie geht es darum, das Demokratieverständnis bei Kindern und Jugendlichen zu festigen und den Kreislauf von Diskriminierung und Radikalisierung zu durchbrechen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Salafismusprävention, denn der Salafismus gilt derzeit als dynamischste islamistische Bewegung.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesprogramms unterstützen und beraten landesweit Eltern, Angehörige und Freunde von jungen Menschen, die sich radikalisieren oder bereits radikalisiert haben. Darüber hinaus helfen sie ausstiegswilligen Personen, die mit ihrem Leben in der salafistischen Szene abschließen möchten auf ihrem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

Sie analysieren gemeinsam die Situation und suchen mit Hilfe von Fachkräften nach Lösungen.

Des Weiteren gehören zu den Aufgaben des Landesprogramms auch:

  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Themen Islamophobie und religiös begründeter Extremismus
  • die pädagogische Arbeit und politische Bildung in Schulen, Jugendeinrichtungen und Kindertagesstätten
  • die Aus- und Weiterbildung von pädagogischen Personal
  • die landesweite Vernetzung von Institutionen, Behörden und Einrichtungen wie muslimische Vereine, Schulen oder Elternverbände, um das zivilgesellschaftliche Engagement zu stärken
  • die Förderung von konkreten Projekten zu den Themen religiöser Extremismus und Muslim- bzw. Islamfeindlichkeit, welche in Zusammenarbeit mit islamischen Religionsgemeinschaften und muslimischen Verbänden entstehen sollen

Die Landeskoordinierungs- und Beratungsstelle (Landesprogramm PROvention) wurde im April 2015 von der Landesregierung eingerichtet. Träger ist die Türkische Gemeinde Schleswig-Holstein e.V. 

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