Mit den Working Paper werden Beiträge von wissenschaftlichen Mitarbeitern der Forschungsgruppe vorgelegt, die Zwischenergebnisse aus größeren laufenden Projekten oder Ergebnisse aus kleineren in sich geschlossenen Studien präsentieren.
Zwischen 100.000 und 400.000 irreguläre Migranten lebten im Jahr 2010 in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer Schätzung des Working Paper 41 des Bundesamtes. Die Studie betrachtet neben statistischen Erkenntnissen vorwiegend die politischen Ansätzen und praktischen Maßnahmen, mit denen der Staat dem Phänomen der irregulären Migration begegnet.
Das Working Paper 40 widmet sich der Frage, inwieweit die Visumpolitik ein Migrationskanal ist. Dabei werden Zusammenhänge zwischen der Visumpolitik bzw. der Visumerteilungspraxis und der tatsächlich stattfindenden Zuwanderung von Drittstaatsangehörigen nach Deutschland untersucht. Die Studie zeigt Möglichkeiten (und Grenzen) des Visumverfahrens bei der Migrationssteuerung auf.
Die Situation von Migranten im Niedriglohnsektor wird in Working Paper 39 dargestellt, wobei sich der Blick sowohl auf Ausländer als auch auf weitere Personen mit Migrationshintergrund, wie (Spät-)Aussiedler und Kinder von Zuwanderern, richtet. Zudem werden die Beschäftigungsmöglichkeiten für Geduldete und Bleibeberechtigte im Niedriglohnsektor untersucht. Die Datengrundlage der Untersuchung ist das Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS), eine jährlich stattfindende Haushaltsbefragung.
Im Working Paper 38 wird der Dienstleistungssektor mit einem besonderen Fokus auf gut qualifizierte ausländische sozialversicherungspflichtig Beschäftigte analysiert. Vorrangig wurden für diese Studie Daten der Bundesagentur für Arbeit zu deutschen und ausländischen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den Wirtschaftszweigen des Dienstleistungssektors zwischen 1999 und 2008 analysiert.
Im Working Paper 37 werden die Ergebnisse einer qualitativen Befragung von russisch- und türkischstämmigen Integrationskursteilnehmerinnen vorgestellt.
Es beschäftigt sich insbesondere mit dem Einfluss der Teilnahme am Integrationskurs auf die weitere Integration der Teilnehmerinnen sowie auf das eigene Selbstbild und Rollenverständnis.
Das Working Paper 36 behandelt anhand von Daten der Bundesagentur für Arbeit und des Mikrozensus die Stellung von Zuwanderern und ihren Nachkommen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Dies ist ein zentraler Bereich der strukturellen Integration von Migranten. Dargestellt werden das Ausmaß der Erwerbstätigkeit, die berufliche Stellung, besondere Beschäftigungssituationen sowie die Erwerbslosigkeit im Vergleich zur Bevölkerung ohne Migrationshintergrund.
Das Working Paper beschäftigt sich mit zirkulären und temporären Formen der Migration. Über zehn Prozent der in Deutschland lebenden Ausländer aus Staaten, die nicht der EU angehören, können als zirkuläre Migranten betrachtet werden. Die Studie liefert Definitionen, statistische Daten und einen Überblick zu den politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland.
Das Working Paper 34 zeichnet ein detailliertes Bild der Mediennutzungsgewohnheiten verschiedener Migrantengruppen in Deutschland anhand der dazu vorliegenden Studien. Danach ist die große Mehrheit der Migranten gut mit Medienangeboten der Aufnahmegesellschaft erreichbar. Neben den „klassischen“ Medien Fernsehen, Hörfunk und Printmedien wird das Internet als Medium thematisiert, das in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat.
Das Working Paper 33 "Interethnische Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften und Ehen von Migranten in Deutschland" greift einen zentralen Bereich der sozialen Integration von Migranten auf. Anhand von amtlichen Statistiken und verschiedenen Erhebungen der Sozialforschung werden Art und Intensität von sozialen Beziehungen der Migranten untereinander, sowie zwischen diesen und der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund beleuchtet.
Die Gestaltung der Zuwanderung wird seit einigen Jahren als eine wichtige gesellschaftliche Herausforderung Deutschlands anerkannt. Mit der Frage wie hierzulande der Arbeitskräftebedarf durch Zuwanderung gedeckt wird, beschäftigt sich eine neue Studie des Bundesamtes. Sie nimmt eine Bestandsaufnahme vor und benennt die Kriterien und Rechtsgrundlagen, aufgrund derer Erwerbsmigration nach Deutschland erfolgt.