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Aktuelle Kurznachrichten des Bundesamtes

10.08.2017 Klagequote nicht höher als in den Vorjahren

Berlin: Die Welt berichtet über die hohe Zahl von Asylfällen vor den Verwaltungsgerichten. Robert Seegmüller, Vorsitzender des Bundes Deutscher Verwaltungsrichter, geht davon aus, dass im Jahr 2017 rund 300.000 Verfahren in der ersten Instanz verhandelt werden, wovon zwei Drittel Klagen von Asylsuchenden seien. Zwar sei die absolute Zahl der Klagen durch die hohen Zugangszahlen gestiegen, nicht aber die Klagequote, die ähnlich wie in den Vorjahren bei rund 45 Prozent läge.

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09.08.2017 "Ich nehme meine Entscheidung sehr wichtig."

Freiburg: Der SWR interviewt in seinem Beitrag den BAMF-Entscheider Georg von Elling aus der Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in Freiburg. Der Entscheider schildert darin die Besonderheiten seiner verantwortungsvollen Arbeit in der es u.a. um die Bestimmung des Wahrheitsgehaltes eines Sachvortrags sowie um die sachliche und professionelle Betrachtung der Einzelschicksale geht. "Ich nehme meine Entscheidung sehr wichtig", sagt von Elling, und ergänzt, dass er durchaus emotionale Nähe aufbaue, betont aber auch, dass bei der Betrachtung des jeweiligen Schicksals eine gewisse professionelle Distanz notwendig sei.

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07.08.2017 Freiwillige Rückkehr - weil die Perspektive fehlt

Berlin: Der Tagesspiegel berichtet in seinem Beitrag über Gründe, die geflüchtete Menschen zu einer freiwilligen Rückkehr in ihr Heimatland bewegen und die seit Anfang des Jahres rückläufigen Zahlen. "Das Jahr 2016 war migrationspolitisch vollkommen ungewöhnlich", sagt dazu Patrick Schmidtke, Leiter des Referats Rückkehr beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Es seien vor allem viele Menschen aus dem Westbalkan bei ihrer Rückkehr unterstützt worden, die kaum eine Bleibeperspektive haben. 2017 sind die freiwilligen Ausreisen nach Albanien, Serbien, Mazedonien und dem Kosovo dann drastisch gesunken, womit ein großer Teil des Rückgangs erklärt werden kann.

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20.07.2017 Extremismus: Durchschnittsalter ist gesunken

Würzburg: Was hat sich seit dem Axt-Attentat vor einem Jahr in der Prävention getan? Florian Endres, Leiter der Beratungsstelle Radikalisierung im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, berichtet im Interview mit der Main-Post über Präventionsprogramme im Bereich der islamistischen Radikalisierung und über die Bedeutung der Beratungsstelle. "Salafismus scheint immer attraktiver für Frauen zu werden. Bei fast 25 Prozent aller Beratungsfälle geht es mittlerweile um Mädchen", so Endres.

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19.07.2017 Präsidentin Cordt im Interview zum Personalabbau

Berlin: Jutta Cordt, Präsidentin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, äußert sich im ZDF-Interview zu dem laufenden Personalabbau im BAMF: "Wenn unser Personalbestand weiter sinkt, bedeutet das, dass wir Aufgaben priorisieren müssen". Auslaufende befristete Verträge und die endenden Abordnungen von Mitarbeitenden anderer Behörden sind der Grund für den sinkenden Personalbestand.

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10.07.2017 "Es gelingt nicht von jetzt auf morgen."

Essen: Das Handelsblatt berichtet in seinem Beitrag über die vierte Veranstaltung der Initiative der Deutschen Wirtschaft "Wir zusammen" in Essen am 06.07.2017 über die Unternehmen in Deutschland für das Thema Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt sensibilisiert werden sollen. "Die Anstrengungen lohnen sich," ist sich die Präsidentin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Jutta Cordt, sicher und betont: "Ich bin zuversichtlich, was die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt betrifft. Aber man muss realistisch bleiben. Es geht nicht von jetzt auf morgen".

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04.07.2017 "Im Moment unverzichtbar"

Erding: Wie die Süddeutsche Zeitung am 03. Juli berichtet, besuchte Frank-J. Weise, Beauftragter der Bundesregierung für Flüchtlingsmanagement, auf Einladung von Ewald Schurer, SPD-Bundestagsabgeordneter, den Warteraum Asyl. Weise und Schurer waren sich einig, dass eine Auflösung des Aufnahmezentrums in absehbarer Zeit aufgrund des gut funktionierenden Zusammenspiels vor Ort von Bundesamt, Rotem Kreuz, Bundeswehr und Ehrenamtlichen nicht sinnvoll sei, so die SZ.

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03.07.2017 "Abgelehnt und abgeschoben"

Dresden/Leipzig: In der gestern im ZDF ausgestrahlten Dokumentation "Abgelehnt und abgeschoben – Asylbewerber auf dem Weg zurück", wird unter anderem die sorgfältige Arbeit der Entscheider in Bezug auf Herkunftsländer mit geringen Anerkennungsquoten am Beispiel des Ankunftszentrums Leipzig sowie die Arbeit von URA, einem Reintegrationsprojekt, das kosovarischen Rückkehrerinnen und Rückkehrern umfassende Beratungsleistungen und zahlreiche Angebote zur Reintegration und Unterstützung macht, vorgestellt.

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