BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Newsflash

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Aktuelle Kurznachrichten des Bundesamtes

23.02.2018 "Glaubensprüfung": BMI verteidigt BAMF

Berlin/Wetzlar: Das Bundesministerium des Innern hat die Vorgehensweise des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bei der Anhörung von Konvertiten verteidigt, meldet die Evangelische Nachrichtenagentur idea. Demnach prüfe das BAMF im Einzelfall, wie Antragsteller ihren Glauben in Deutschland leben, um daraus schließen zu können, ob bei Rückkehr in das Heimatland eine Verfolgung drohe. Stelle das BAMF fest, "dass bei Rückkehr in das Heimatland keine Verfolgung droht, wird der Asylantrag abgelehnt und die Antragsteller werden zur Ausreise aufgefordert".

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22.02.2018 Beratungsstelle erwartet IS-Rückkehrer

Nürnberg: Wie n-tv.de am 21.02. berichtet, bereiten sich Experten des Deradikalisierungsnetzwerks aufgrund der starken Gebietsverluste der Terrormiliz IS auf eine zunehmende Rückkehr von radikalen Islamisten nach Deutschland vor. Dieses Thema werde, so Florian Endres, Leiter der Beratungsstelle Radikalisierung im BAMF, 2018 vermehrt auf die Sicherheitsbehörden und das Beratungsnetzwerk zukommen. Es werde derzeit versucht, dafür bestehende Strukturen weiter auszubauen. Die unterschiedlichen Behörden müssten bei diesem Thema eng zusammenarbeiten. Mit Blick auf die Kinder müssten vor allem die Jugendämter eingebunden und unterstützt werden.

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21.02.2018 Identitätsprüfung von Asylsuchenden

Bremen: Der Weser Kurier berichtet über den Einsatz von IT-Tools im Zuge der Identitätsprüfung von Asylsuchenden im Ankunftszentrum in Bremen. In dem Bericht wird auf die Dokumentenprüfung mittels physikalisch-technischer Urkundenuntersuchungen sowie auf Assistenzsysteme wie die Sprachbiometrie und die Handydatenauswertung eingegangen. Wie aus dem Artikel hervorgeht, werden die IT-Tools im Rahmen enger rechtlicher Vorgaben nur dann eingesetzt, wenn Zweilfel an der Identität bestünden.

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19.02.2018 Vom irakischen Lehrer zum deutschen Facharbeiter

Nürnberg: Im Irak war Ali Khallel Khalid einst Lehrer. Anfang 2010 kam er als Asylsuchender nach Deutschland. Seitdem hat sich eine Menge getan. Wie nordbayern.de am 16.02. berichtet, verwirklicht er nun in Nürnberg mit einem Qualifizierungsprogramm der Bundesagentur für Arbeit seinen beruflichen Neuanfang zum Fachlageristen.

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15.02.2018 Gerichte haben Ansprechpartner im BAMF

Stuttgart: In einer Meldung der dpa vom 14.02.2018 wird über die Kritik, dass an Prozessen zu Asylverfahren häufig keine Vertreter des Bundesamtes teilgenommen hätten, berichtet. Eine Teilnahme an allen Verhandlungen sei aus Sicht der Gerichte nicht erforderlich. "Wichtig ist den Gerichten, Ansprechpartner im Bundesamt zu haben, die ihnen zu einzelnen Fällen Auskunft geben können - diesen Bedarf erkennt das BAMF selbstverständlich an", teilt ein Sprecher mit.

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08.02.2018 Was ändert der neue Koalitionsvertrag

Berlin: Die WELT analysiert Auszüge des neuen Koalitionsvertrags, in denen die künftige Zuwanderungspolitik skizziert wird. Neben Änderungen zur leichteren Vergabe von Arbeitsvisa für Nichteuropäer sollen Asylverfahren künftig in Ankerzentren für "Ankunft, Entscheidung, kommunale Verteilung bzw. Rückführung" gebündelt werden. Weiterhin wird der 2015 von der großen Koalition eingeführte und acht Monate später befristet ausgesetzte Rechtsanspruch auf Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten wieder abgeschafft.

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07.02.2018 Mehr Angehörige nutzen Beratungsstelle Radikalisierung

Berlin: Immer mehr Angehörige von mutmaßlichen oder tatsächlichen Islamisten nehmen die Dienste der Beratungsstelle Radikalisierung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sowie ihrer bundesweiten Partnerberatungsstellen in Anspruch. Dies zeigt der Evaluationsbericht des BAMF, welcher diese Woche erschienen ist. Demnach gingen seit Freischaltung der telefonischen Beratungsstelle im Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2016 insgesamt 3163 Anrufe ein; daraus wiederum ergaben sich 854 Beratungsfälle. Der Anstieg war kontinuierlich.

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06.02.2018 Deutsch lernen mit Kinderbetreuung

Bad Saarow: Deutsch lernen während die kleinen Kinder betreut werden - diese Möglichkeit gibt es für Asylbewerber jetzt in Bad Saarow. Landesweit ist es erst der zweite derartige Kurs, den der Landkreis Oder-Spree mit seinen Partnern anbietet. "Das Ganze ist ein Musterstück an Zusammenarbeit zwischen freien Trägern, Gemeinde, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und dem Landkreis", sagt Katja Kaiser, die Leiterin des Amtes für Ausländerangelegenheiten des Landkreises und sie hofft, dass ein rollierendes System aus diesem Angebot wird.

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02.02.2018 Unter dem Radar

Bonn: Im Beitrag "Fokus Europa - Länder, Menschen, Schicksale" vom 31.01.2018 thematisiert die Deutsche Welle (ab Minute 00:48) niedrigschwellige Alphabetisierungkurse für geflüchtete Frauen, die in Deutschland leben, aber nicht lesen und schreiben können. Dadurch bleiben sie häufig im Kreis ihrer Familie und es fällt es ihnen schwer, sich in die Gesellschaft zu integrieren. An diese Frauen richten sich die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge angebotenen Kurse, um ihnen Unterstützung zu bieten, sie zu motivieren und ihnen Mut zu machen.

Mehr: Externer Link: Zum Beitrag auf der Webseite der Deutschen Welle (Öffnet neues Fenster) …

30.01.2018 Integrationskurse - Sprache als Grundlage

Mainz: In seiner Sendung mittagsmagazin vom 24.01.2018 berichtet das ZDF (ab Minute 21:00) über Integrationskurse. Neben Sprachkenntnissen erwerben Geflüchtete in den Kursen auch Grundkenntnisse der deutschen Rechtsordnung und lernen Allgemeines über das hiesige Wertesystem. Etwa 90 Prozent der Teilnehmenden schaffen einen Sprachabschluss. Dazu äußert sich Regina Jordan, Leiterin der Abteilung Integration und Gesellschaftlicher Zusammenhalt des BAMF: "Wir werten das Ergebnis als sehr gut. Das ist ein großer Erfolg für die Menschen, die in den Kursen sitzen, aber auch für unser Angebot."

Mehr: Externer Link: Zum Beitrag in der ZDF-Mediathek (Öffnet neues Fenster) …

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