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Aktuelle Kurznachrichten des Bundesamtes

23.11.2017 Entscheidung des Berliner OVG

Berlin: Wie die taz in ihrem Artikel vom 22.11.2017 berichtet, lehnt das Oberverwaltungsgericht Berlin die Klage einer Syrerin auf Flüchtlingsschutz ab. Mit dieser Entscheidung bestätige das Oberverwaltungsgericht die Praxis des Bundesamtes, Syrern nur den subsidiären Schutz zu gewähren, und schloss sich damit der Rechtspraxis in anderen Bundesländern an.

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22.11.2017 Verlagerung der Fluchtrouten

Berlin: Die WELT berichtet über eine Verlagerung der Fluchtrouten aus Afrika. Seit der Schließung der Libyen-Route sei ein signifikanter Anstieg von Flüchtlingen zu verzeichnen, die aus Marokko über die Meerenge von Gibraltar nach Spanien kommen würden. Seit Jahresbeginn seien laut Angaben von IOM fast 18.000 Flüchtlinge per Boot nach Spanien gekommen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl damit fast verdreifacht.

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20.11.2017 Streit um den Familiennachzug

München: Von 50 000 Menschen bei den Grünen bis 750 000 Menschen bei der CSU reichen die Zahlen, die im Rahmen der Sondierungsgespräche in Berlin zum Thema Familiennachzug zur Grundlage der Diskussion gemacht wurden. Die Süddeutsche Zeitung erklärt in ihrem Artikel vom 17. November 2017, warum eine Gesamtzahl von 150 000 bis 180 000 Angehörigen, die nach Deutschland kommen dürften, eine realistische Prognose darstellt.

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17.11.2017 Im Ankunftszentrum Gießen arbeiten alle Hand in Hand

Gießen: Die Frankfurter Rundschau berichtet in ihrem Beitrag vom 16.11.2017 über die Arbeitsweise im Ankunftszentrum in Gießen, in dem Mitarbeiter der am Asylverfahren beteiligten Behörden von Bund und Land gut zusammenarbeiten. Rund 50 Menschen durchlaufen derzeit täglich die verschiedenen Stationen. Nach sechs bis acht Stunden sind sie durch und nach vier bis fünf Tagen steht in der Regel fest, ob die Angekommenen von Gießen aus an die Kommunen verteilt werden oder keine Bleibeperspektive haben und zurück müssen.

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14.11.2017 Herkunft von Flüchtlingen mit Handydaten bestimmen

Berlin: Im Interview der Woche vom 11.11.2017 mit dem Südwestrundfunk beschreibt BAMF-Präsidentin Jutta Cordt die aktuellen Herausforderungen des Bundesamtes. Um die Identität der Asylbewerber besser überprüfen zu können, plädiert sie für mehr Rechte beim Auslesen der Handys von Flüchtlingen. Diese Informationen würden dem Bundesamt helfen, die Herkunft der Schutzsuchenden zu bestimmen.

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13.11.2017 Ankunftszentrum Heidelberg mit ungewisser Zukunft

Heidelberg: In seiner Reportage vom 10.11.2017 gibt der Regionalsender RON TV einen Einblick in das Ankunftszentrum „Patrick-Henry-Village“ in Heidelberg, das bei den aktuellen Sondierungsgesprächen in Berlin als Vorbild genannt werde. Der Leiter des Ankunftszentrums, Alexander Büttner, erläutert, dass Entscheidungen über Anträge dort in möglichst kurzer Zeit und auf hohem Niveau erfolgen. Weil aber der Mietvertrag nur bis März 2018 läuft, ist die Zukunft des Ankunftszentrums ungewiss.

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24.10.2017 Dialektsoftware erkennt Herkunft von Asylbewerbern

Frankfurt: Die Frankfurter Allgemeine berichtet in ihrem Beitrag vom 21.10.2017 über die neuerdings beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zum Einsatz kommende biometrische Sprachsoftware zur Erkennung der Herkunft von Asylbewerbern.Mittlerweile könne die Software von den arabischen Dialekten bereits die vier wichtigsten identifizieren, sagt Dr. Markus Richter, der Leiter der IT-Abteilung im BAMF.

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12.10.2017 "Radikalisierung kann überall passieren"

München: Im Interview mit dem Münchener Merkur berichtet Florian Endres, Leiter der Beratungsstelle Radikalisierung im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, wie der Islamismus bei jungen Menschen für sich wirbt und mit welchen Maßnahmen sein Team dagegenhält. "Unsere Strategie ist, dass wir über das soziale Umfeld an radikalisierte Personen herangehen. Bei [..] extremen Fällen müssen wir aber umdenken und sehr stark mit Jugendämtern und Schulen zusammenarbeiten, die auch Möglichkeiten haben, einzugreifen", so Endres.

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02.10.2017 "Unsere Entscheidungspraxis ist differenziert"

Wetzlar/Nürnberg: Prüft das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) den Glauben christlicher Konvertiten? "Nein", sagt Gräfin Ursula Praschma, Abteilungsleiterin im BAMF im Interview mit "pro - Christliches Medienmagazin", "das ist einer der Hauptirrtümer bei dieser Thematik. Wenn jemand sein Taufzeugnis vorlegt, gehen wir davon aus: Er oder sie ist Christ. Die Kirchen allein stellen fest, ob jemand Christ geworden ist, was ja die Voraussetzung für die Taufe ist – egal ob katholisch, evangelisch oder freikirchlich."

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29.09.2017 "Das Bundesamt legt sich mächtig ins Zeug"

München: Wie das ZDF Mittagsmagazin in seinem Beitrag (ab Minute 33:09) berichtet, hat das Bundesamt eine Qualitätsoffensive gestartet: Asylverfahren werden verbessert, Entscheidungen stichprobenartig nachgeprüft und neue Werkzeuge zur besseren Feststellung der Identität und Herkunft von Antragstellenden eingesetzt. Die Verbesserung der Qualität findet auf allen Ebenen statt, d.h. nicht nur für die Entscheider und Entscheiderinnen gibt es Weiterbildungen, auch für Führungkräfte des Bundesamtes sind Schulungen vorgesehen.

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