BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Aufenthaltsbeendigung

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Aufenthaltsbeendigung

Bei Ablehnung eines Asylantrags wird zwischen zwei Arten unterschieden: die einfache Ablehnung und die Ablehnung als "offensichtlich unbegründet".

Bei einer einfachen Ablehnung, wird der betroffenen Person eine Ausreisefrist von 30 Tagen gesetzt. Bei einer Ablehnung des Asylantrags als "offensichtlich unbegründet" beträgt die Ausreisefrist dagegen nur eine Woche.

Erfolgt in der gesetzten Frist keine freiwillige Ausreise, wird diese von der zuständigen Ausländerbehörde durch Abschiebung zwangsweise vollzogen. Bestehen Abschiebungshindernisse, die bei der Entscheidung über den Asylantrag nicht zu berücksichtigen sind, wird die Abschiebung ausgesetzt und der Aufenthalt geduldet. Hat die betroffene Person das Abschiebungshindernis nicht selbst verschuldet, kann die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis in Betracht kommen.

Hervorhebung_Gesetzgebung: Rechtliche Grundlagen

Datum 22.11.2018

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