BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - verbundprojekte

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Fragen zum Bereich "Verbundprojekte"

Wie können Verbundprojekte initiiert werden?

Kern des Verbundprojektsystems ist die sinnvolle Verknüpfung des Integrationskurses mit anderen Integrationsangeboten. Das Ziel: eine umfassende und bedarfsgerechte Gesamtkonzeption. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es einer engen Kooperation aller Beteiligten. Deshalb sollen kommunale Netzwerke genutzt und regionale Arbeitsgruppen eingerichtet werden.

Welche Inhalte können Verbundprojekte haben?

Es stehen vor allem die Sprachförderung und die berufliche Integration im Mittelpunkt, da diese Bereiche in der Anfangsphase der Integration besonders wichtig sind.

Was unterscheidet Verbundprojekte von anderen anschließenden Maßnahmen/Projekten?

Verbundprojekte sind konzeptionell auf den Integrationskurs zugeschnitten und bauen systematisch auf dessen Inhalten und Zielen auf. Sie gewährleisten so eine bedarfsorientierte und zielführende Integrationsförderung. Verbundprojekte beinhalten vor allem Themen aus den Bereichen Sprachförderung und berufliche Integration. Dabei liegt nur die Durchführung des Integrationskurses im Zuständigkeitsbereich des Bundesamtes. Die ergänzenden Maßnahmen werden bis auf wenige Ausnahmen federführend von Ländern, Kommunen oder der Arbeitsverwaltung angeboten.
Anders bei den gemeinwesenorientierten Projekten. Ihre Förderung obliegt dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die gemeinwesenorientierten Projekte werden unabhängig vom Integrationskurs angeboten. Sie sollen die gesellschaftliche und soziale Eingliederung von Zugewanderten fördern. Deshalb unterstützt das Bundesamt vor allem Maßnahmen, die das soziale Miteinander vor Ort fördern.

Wie werden Verbundprojekte finanziert?

Verbundprojekte werden über die Verknüpfung verschiedener Förderbereiche von Bund, Ländern, Kommunen, Arbeitsverwaltung und Europäischem Sozialfonds finanziert. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanziert den Integrationskurs. Für ergänzende Maßnahmen stehen dem Bundesamt mit Ausnahme der Frauenkurse und der ergänzenden Maßnahmen für Spätaussiedler nach § 9 Abs. 4 BVFG keine weiteren Haushaltsmittel zur Verfügung. Im Bereich Verbundprojekte kommt dem Bundesamt deshalb eher eine initiierende und koordinierende Rolle zu.

Wie werden die vorausgesetzten Sprachkenntnisse auf B 1 – Niveau geprüft, wenn kein Integrationskurs besucht wurde? Bzw. ist die erfolgreiche Teilnahme an einem Integrationskurs Zugangsvoraussetzung?

Grundsätzlich sollten die Teilnehmer an den Maßnahmen nach § 9 Abs. 4 BVFG vorher einen Integrationskurs besucht haben. Dies ist jedoch entbehrlich, wenn der Spätaussiedler anhand eines anders erworbenen Sprachzertifikates, eines deutschen Schulabschlusses oder unter Umständen eines längeren Testgespräches nachweisen kann, dass er über das erforderliche Sprachniveau verfügt.

Wegen der Komplexität der behandelten Themen sind deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau der Stufe B1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens Voraussetzung für die Teilnahme an der Maßnahme.

Dürfen auch Ausländer an der ergänzenden Maßnahme für Spätaussiedler teilnehmen?

Nein, die Maßnahme beruht auf einer Bestimmung im Bundesvertriebenengesetz (BVFG). Eine Teilnahme von Ausländern ist deshalb nicht möglich. Eine Teilnahme anderer Migranten ist auch nicht sinnvoll, da die Konzeption weitestgehend auf Spätaussiedler zugeschnitten ist.

Dürfen auch Angehörige von Spätaussiedlern (§§ 7 u. 8 Abs. 1 BVFG) an der ergänzenden Maßnahme für Spätaussiedler ("Identität und Integration" nach § 9 Abs. 4 BVFG) teilnehmen?

Ja, da Angehörige von Spätaussiedlern die gleichen Integrationsbedürfnisse haben, sind die Maßnahmen auch für sie geeignet. Als Angehörige in diesem Fall gelten Ehegatten und Abkömmlinge der Spätaussiedler.

Ist die erfolgreiche Teilnahme an einem Integrationskurs Zugangsvoraussetzung für die Teilnahme an der ergänzenden Maßnahme für Spätaussiedler? Wie werden die vorausgesetzten Sprachkenntnisse auf B 1 – Niveau geprüft, wenn kein Integrationskurs besucht wurde?

Grundsätzlich sollten die Teilnehmer an den Maßnahmen nach § 9 Abs. 4 BVFG vorher einen Integrationskurs besucht haben. Dies ist nicht nötig, wenn sie anhand eines anders erworbenen Sprachzertifikates, eines deutschen Schulabschlusses oder eines längeren Testgespräches nachweisen können, dass sie über das erforderliche Sprachniveau verfügen. Auf Grund der Komplexität der behandelten Themen sind Deutschkenntnisse auf dem Niveau der Stufe B1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens Voraussetzung für die Teilnahme an der Maßnahme.

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