BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - eAufenthaltstitel

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FAQ: Elektronischer Aufenthaltstitel"

Was passiert, wenn die PIN vergessen wurde?

Die PIN kann in jeder beliebigen Ausländerbehörde neu gesetzt werden. Dazu ist die Vorlage des elektronischen Aufenthaltstitels notwendig.

Was passiert, wenn die PIN (Geheimnummer) falsch eingegeben wird?

Nach zweimaliger Falscheingabe der PIN ist die Eingabe der auf dem Kartenkörper aufgedruckten Zugangsnummer (CAN = control access number) notwendig, anschließend kann der dritte Versuch zur PIN-Eingabe durchgeführt werden. Schlägt auch dieser fehl, wird die Anwendung gesperrt. Sie kann nur durch die Eingabe der PUK (Entsperrnummer) wieder aktiviert werden.

Was passiert, wenn das Sperrkennwort vergessen wurde?

Wenn das Sperrkennwort vergessen wurde, kann sich der Nutzer des elektronischen Aufenthaltstitels an seine Ausländerbehörde wenden. Dort wird man ihm, nachdem er sich identifiziert hat, sein Sperrkennwort nennen. Es ist dort gespeichert.

Können meine Daten aus dem Chip des eAT unbemerkt abgefragt werden?

Auch wenn die Datenübertragung beim elektronischen Aufenthaltstitel kontaktlos erfolgt, können unbemerkt keine Informationen ausgelesen werden.
Der Chip im Karteninnern ist ein kleiner Computer, den man nur nach einer ganzen Reihe von Sicherheitsprüfungen abfragen kann. Das unterscheidet ihn von einfacheren kontaktlosen Chips, wie sie z. B. in Skipässen zum Einsatz kommen.
Wer auf Daten des elektronischen Aufenthaltstitels zugreifen möchte, benötigt ein sogenanntes Berechtigungszertifikat. Nur damit ist es technisch überhaupt möglich, Daten abzufragen.
Aber auch dann erfolgt die Datenübertragung nur, wenn der Nutzer des elektronischen Aufenthaltstitels der Übertragung durch die Eingabe seiner PIN zustimmt. Außerdem werden alle persönlichen Daten verschlüsselt übermittelt.

Behalten PIN, PUK und Sperrkennwort ihre Gültigkeit, wenn ein neuer elektronischer Aufenthaltstitel beantragt wird?

Nein, sofern ein neuer elektronischer Aufenthaltstitel beantragt werden muss, wird auch ein neuer PIN-Brief mit neuem PIN, PUK und Sperrkennwort zugestellt.

Wie werden die Fingerabdrücke aufgenommen?

Die elektronische Erfassung der Abdrücke erfolgt bei der Beantragung des elektronischen Aufenthaltstitels in der Ausländerbehörde mit Hilfe eines speziellen Fingerabdruckscanners. Es wird keine Stempelfarbe mehr benötigt.

Was passiert, wenn der Chip kaputt geht?

Sollte der Chip kaputt gehen, bleibt die aufenthaltsrechtliche Entscheidung bestehen. Trotzdem muss ein neuer elektronischer Aufenthaltstitel beantragt werden, um eine Aktualisierung der Nebenbestimmungen (Auflagen) zu ermöglichen.

Welche Finger werden aufgenommen?

Grundsätzlich werden die beiden Zeigefinger aufgenommen. Wenn nötig können auch andere Finger verwendet werden, mit Ausnahme der kleinen Finger. Normalerweise wird jeder der beiden Finger dreimal aufgenommen. Nur der jeweils beste Abdruck eines Fingers wird gespeichert.

Was passiert, wenn ich keine Fingerabdrücke abgeben möchte?

Wenn Sie keine Fingerabdrücke abgeben, können Sie keinen Aufenthaltstitel bekommen. Die Abgabe der Fingerabdrücke ist Pflicht für alle drittstaatsangehörigen Personen ab 6 Jahre. Dies ist eine Vorgabe der Europäischen Union.

Wie lange ist ein elektronischer Aufenthaltstitel gültig?

Die Gültigkeit richtet sich nach der Art des Aufenthaltstitels oder der Bescheinigung über ein Aufenthaltsrecht und der aufenthaltsrechtlichen Entscheidung der Ausländerbehörde. Bei unbefristeten Aufenthaltstiteln ist die Nutzung des Kartenkörpers auf zehn Jahre begrenzt. Spätestens nach zehn Jahren muss ein neuer elektronischer Aufenthaltstitel ausgestellt werden.

Was ist der PIN-Brief?

Nach Beantragung eines elektronischen Aufenthaltstitels erhält der Antragsteller einen so genannten PIN-Brief von der Bundesdruckerei GmbH. Dieser Brief enthält eine 5-stellige Transport-PIN, eine 10-stellige PUK (Entsperrnummer) und ein Sperrkennwort.

Woran ist zu erkennen, welche Diensteanbieter die neuen Funktionen nutzen?

Logo der Online-Ausweisfunktion

Seit November 2010 werden mit diesem Logo Internetanwendungen, Automaten und Kartenlesegeräte gekennzeichnet, die die Online-Ausweisfunktion unterstützen. Das Logo befindet sich auch auf der Rückseite des elektronischen Aufenthaltstitels.

Ab welchem Alter (bei Kindern) ist eine Unterschrift auf dem Antragsformular zum elektronischen Aufenthaltstitel erforderlich?

Ab einem Alter von zehn Jahren hat zusätzlich zur Unterschrift des gesetzlichen Stellvertreters der Minderjährige (unter 16 Jahren) seinen Antrag zu unterschreiben.

Welche Gebühren fallen in Zusammenhang mit der Online-Ausweisfunktion an?

Gebührenfrei sind:

  • Erstmaliges Einschalten der Funktion
  • Ausschalten der Funktion
  • Änderung der Transport-PIN in eine persönliche PIN
  • Änderung der Anschrift
  • Sperren der Funktion

Für folgende Maßnahmen ist eine Gebühr in Höhe von 6 Euro zu entrichten:

  • Nachträgliches Einschalten der Funktion
  • Änderung der PIN (in der Ausländerbehörde)
  • Entsperren der Funktion

Wo erhält man ein Signaturzertifikat?

Dieses Zertifikat kann bei einem zugelassenen Signaturanbieter (auch Zertifizierungsdiensteanbieter genannt) erworben werden. Eine Liste dieser Anbieter ist im Internet auf den Seiten der Bundesnetzagentur (www.nrca-ds.de), unter dem Punkt “Akkreditierte ZDA” zu finden.

Was ist die elektronische Unterschriftsfunktion?

Die elektronische Unterschriftfunktion, oder auch qualifizierte elektronische Signatur (QES), dient der rechtsverbindlichen Unterzeichnung elektronisch vorliegender Dokumente. Dabei wird die eigenhändige Unterschrift durch ein so genanntes Signaturzertifikat ersetzt. Die elektronische Signatur lässt den Empfänger eines Dokumentes erkennen, ob das übermittelte Dokument nach dem digitalen Unterschreiben verändert wurde.
Für die Nutzung der elektronischen Signatur muss die Online-Ausweisfunktion eingeschaltet sein.

Wer kann die elektronische Unterschriftsfunktion nutzen?

Der elektronische Aufenthaltstitel ist für die Nutzung der elektronischen Signatur vorbereitet. Jeder Nutzer eines elektronischen Aufenthaltstitels kann die Funktion auf eigenen Wunsch nutzen. Er muss dafür jedoch erst ein spezielles Signaturzertifikat und ein Kartenlesegerät erwerben.

Was ist die “Pseudonymfunktion”?

Mit dieser Funktion können Sie sich im Internet z. B. bei sozialen Netzwerken (Chatrooms) ausweisen, ohne Ihre persönlichen Daten anzugeben. Der Chip im elektronischen Aufenthaltstitel erzeugt dafür eine spezielle Kennung (Pseudonym), mit der Sie sich als Nutzer identifizieren können ohne Ihre persönlichen Daten zu übermitteln.

Was ist die “Alters- und Wohnortverifikation”?

Manche Onlinedienste benötigen lediglich Angaben zum Alter oder Wohnort des Kunden. Für die Altersüberprüfung (z. B. bei Geschäften mit Erwachseneninhalt) wird an Stelle des Geburtsdatums lediglich die Information übermittelt, ob der Inhaber des elektronischen Aufenthaltstitels das vorausgesetzte Alter (z. B. 18 Jahre) bereits erreicht hat. Es wird dann nur ein “ja” oder “nein” übermittelt.
Gleiches geschieht bei der Wohnortbestätigung. Auch hier erfolgt lediglich eine Kontrolle, ob der Nutzer des elektronischen Aufenthaltstitels in einem bestimmten, von ihm angegebenen Wohnort oder Bundesland gemeldet ist.

Wie kann die Online-Ausweisfunktion später ein- oder ausgeschaltet werden?

Die Online-Ausweisfunktion kann jederzeit in Ihrer Ausländerbehörde ein- oder wieder ausgeschaltet werden, solange der elektronische Aufenthaltstitel gültig ist. Das nachträgliche Einschalten ist gebührenpflichtig.

Welche Software wird zur Nutzung der Online-Ausweisfunktion benötigt?

Damit eine Verbindung zwischen Computer und Ausweis ermöglicht wird, benötigen Sie eine Software, die auf Ihrem Computer installiert werden muss. Eine solche Software – die sogenannte “AusweisApp” – wird vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kostenfrei bereitgestellt. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.ausweisapp.bund.de. Die AusweisApp gibt es für die folgenden Betriebssysteme:

  • Windows XP, Windows Vista und Windows 7
  • Mac OS X
  • Linux für die Distributionen Ubuntu, OpenSuse und Debian

Was ist für die Nutzung der Online-Ausweisfunktion nötig?

  1. Um sich mit dem elektronischen Aufenthaltstitel im Internet ausweisen zu können, muss die Online-Ausweisfunktion eingeschaltet sein.
  2. Für die Nutzung am heimischen Computer wird ein Kartenlesegerät für Karten mit kontaktlos auslesbarem Chip, das vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zugelassen ist, benötigt (siehe hierzu http://www.personalausweis-kartenlesegeraete.de/).
  3. Über eine Software, die sogenannte "AusweisApp" wird die Kommunikation zwischen dem elektronischen Aufenthaltstitel und dem Computer ermöglicht. Eine neue Version dieser Software soll ab Januar 2011 auch in englischer Sprache zur Verfügung stehen.
  4. Zwischen Beantragung und Abholung des elektronischen Aufenthaltstitels wird dem Nutzer des elektronischen Aufenthaltstitels ein PIN-Brief zugeschickt, der PIN, PUK und Sperrkennwort enthält. Diese Daten sollten immer an einem sicheren Ort aufbewahrt und keiner anderen Person zugänglich gemacht werden.

Wer kann die Online-Ausweisfunktion nutzen?

Die Online-Ausweisfunktion kann ab einem Alter von 16 Jahren genutzt werden. Die Funktion kann auf Wunsch jederzeit durch die Ausländerbehörde ein- oder ausgeschaltet werden.

Welche Kartenlesegeräte können für die neuen Funktionen genutzt werden und wie sicher sind diese?

Man unterscheidet drei Typen von Lesegeräten: Basis-Kartenleser, Standard-Kartenleser und Komfort-Kartenleser. Während Standard- und Komfortkartenleser über eine eigene Tastatur zur PIN-Eingabe verfügen, muss die PIN bei der Verwendung eines Basislesegeräts über die Computertastatur oder eine Bildschirmtastatur eingeben werden.
Schon die Verwendung eines Basislesegeräts ist deutlich sicherer als die heute üblichen Verfahren zum Anmelden unter Eingabe von Nutzername und Passwort über die Computertastatur.
Da beim elektronischen Aufenthaltstitel neben der Eingabe der PIN auch der Besitz des Ausweises zwingend erforderlich ist, verhindert diese Kombination, dass Identitäten durch etwaiges “Abhören” von Tastatureingaben missbraucht oder gestohlen werden können. Trotzdem ist es ratsam, seinen Rechner im Rahmen der Möglichkeiten gegen Viren- und Trojaner-Attacken zu schützen, damit beide Sicherheitsfaktoren des elektronischen Aufenthaltstitels wirksam und – unabhängig davon – die eigenen Daten generell gegen Fremdzugriffe abgesichert sind.
Standard- und Komfortkartenleser verfügen über eine eigene Tastatur, die gegen einfache Keylogger-Angriffe zusätzlichen Schutz bieten.
Mehr Informationen dazu finden Sie unter Datenschutz und Datensicherheit sowie unter Das brauchen Sie

Ab welchem Alter (bei Kindern) müssen die Fingerabdrücke im Chip des elektronischen Aufenthaltstitels gespeichert werden?

Die Fingerabdrücke müssen ab einem Alter von 6 Jahren gespeichert werden.

Welches Kartenlesegerät ist zu nutzen?

Für die Nutzung der elektronischen Unterschriftsfunktion benötigen Sie ein Komfortkartenlesegerät. Dieses hat, im Gegensatz zum Basis- oder Standardlesegerät, ein eigenes PIN-Pad (Eingabetastatur) und ein Display (Anzeigefeld) für die Eingabe der Signatur-PIN. Genaue Informationen zur Anwendung entnehmen Sie bitte der jeweiligen Softwareanwendung des Lesegerätes.

Was kostet ein Signaturzertifikat?

Der Preis bei den verschiedenen Signaturanbietern ist unterschiedlich und hängt z. B. auch davon ab, welche Gültigkeitsdauer das Zertifikat hat.

Sind meine Daten bei der Übertragung vor Hackern sicher?

Bei jeder Datenübertragung werden Ihre Daten verschlüsselt. Alle Informationen und Übertragungen werden mit international anerkannten und etablierten Verschlüsselungsverfahren geschützt.
Jeder Anbieter, der für seine Dienstleistung den elektronischen Aufenthaltstitel nutzen möchte, muss ein entsprechendes staatliches Berechtigungszertifikat bei der Vergabestelle für Berechtigungszertifikate (VfB) im Bundesverwaltungsamt beantragen. Die Vergabestelle prüft nach strengen Vorgaben, welche Daten zwingend erforderlich sind, um den Dienst zu erbringen.

Was ist zu tun, wenn der elektronische Aufenthaltstitel verloren geht?

Um einen Missbrauch des elektronischen Aufenthaltstitels bei Diebstahl oder Verlust auszuschließen, müssen Sie die Online-Ausweisfunktion unverzüglich sperren lassen!

Das können Sie telefonisch über die Sperrhotline unter der Nummer 116 116 veranlassen. Von Deutschland aus kann die neue Sperrhotline aus dem Festnetz sowie aus allen Mobilfunknetzen kostenfrei genutzt werden. Aus dem Ausland ist die Sperrhotline mit der deutschen Ländervorwahl, also über +49 116 116 gebührenpflichtig zu erreichen. Zur zusätzlichen Sicherheit ist der Sperr-Notruf auch über +49 (0)30 40 50 40 50 erreichbar. Bei der Sperrhotline werden Sie nach Ihrem Namen, Geburtsdatum und dem Sperrkennwort gefragt. So kann niemand außer Ihnen Ihren elektronischen Aufenthaltstitel sperren lassen.

Sie müssen anschließend auch Ihre Ausländerbehörde über den Verlust informieren.

Sie können sich aber auch sofort an Ihre Ausländerbehörde wenden und den elektronischen Aufenthaltstitel als verloren melden. In diesem Fall übernimmt die Ausländerbehörde die Meldung an die Sperrhotline. Sollten Sie die elektronische Unterschriftsfunktion nutzen, müssen Sie außerdem Ihren Signaturanbieter informieren und dort die Funktion sperren lassen. Diese Meldung erfolgt nicht automatisch durch Ihre Ausländerbehörde!

Was ist die Online-Ausweisfunktion?

Mit Hilfe einer 6-stelligen Geheimnummer (PIN) können Sie sich z. B. im Internet oder an Automaten überall dort ausweisen, wo solche Dienste angeboten werden. Damit können Sie online Behördengänge erledigen (z. B. Anmeldung eines Autos oder Anmeldung bei der Meldebehörde nach einem Umzug) ohne mühselig Formulare mit persönlichen Daten auszufüllen.

Welches sind die neuen elektronischen Funktionen des elektronischen Aufenthaltstitel?

Der elektronische Aufenthaltstitel verfügt über eine Online-Ausweisfunktion, eine elektronische Unterschriftsfunktion, die sogenannte qualifizierte elektronische Signatur, eine Pseudonymfunktion und die Alters- und Wohnortverifikation.

Sind meine Daten bei der Nutzung im Internet sicher?

Ja, Ihre persönlichen Daten sind sogar sicherer, als wenn Sie sich ohne elektronischen Aufenthaltstitel im Internet bewegen, dort einkaufen oder in Netzwerken aktiv sind.
Die Online-Ausweisfunktion prüft vor jeder Aktion, ob der Diensteanbieter tatsächlich derjenige ist, für den er sich ausgibt.

Wer darf auf das gespeicherte Lichtbild und die Fingerabdrücke zugreifen?

Auf diese Daten dürfen nur hoheitliche Stellen (z. B. Polizei oder Ausländerbehörden) zugreifen, um die Echtheit des elektronischen Aufenthaltstitels und die Identität des Inhabers des elektronischen Aufenthaltstitels zu überprüfen. Welche Stellen das im Einzelnen sind, ist im Aufenthaltsgesetz geregelt.
Bei Nutzung der Online-Ausweisfunktion werden biometrische Daten in keinem Fall übertragen!

Kann ich meine im Chip des elektronischen Aufenthaltstitels gespeicherten Daten ansehen?

Jede Ausländerbehörde ist mit Lesegeräten ausgestattet. Dort können Sie sich jederzeit die im Chip gespeicherten Daten ansehen. Dazu müssen Sie Ihren elektronischen Aufenthaltstitel vorlegen.

Welche Daten werden im Chip des elektronischen Aufenthaltstitels gespeichert?

Es werden die Daten gespeichert, die auf dem Kartenkörper aufgedruckt sind (z. B. Vorname/Vornamen, Familienname, Anschrift). Außerdem enthält der Chip die biometrischen Daten (Fingerabdrücke und Lichtbild) und eventuell vorhandene Nebenbestimmungen (Auflagen).

Warum wird der elektronische Aufenthaltstitel eingeführt?

Zur Einführung des elektronischen Aufenthaltstitels wurden alle EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, um die Aufenthaltstitel für Drittstaatsangehörige der Europäischen Union einheitlich zu gestalten. Außerdem soll die Bindung zwischen Dokumenteninhaber und Dokument durch die Nutzung biometrischer Daten erhöht und damit missbräuchliche Nutzung verhindert werden.

Behalten die alten Aufenthaltstitel ihre Gültigkeit?

Die bisherigen Aufenthaltstitel in den Reisepässen und Passersatzpapieren behalten ihre dort eingetragene Gültigkeit längstens bis 31.08.2021.

Werden die Fingerabdrücke dauerhaft in der Ausländerbehörde gespeichert?

Nein, sie werden nur so lange gespeichert, bis der elektronische Aufenthaltstitel dem Antragsteller ausgehändigt wurde. Danach sind die Daten unwiderruflich zu löschen.

Zusatzinformationen

Der elektronische Aufenthaltstitel

Ab dem 1. September 2011 erhalten in Deutschland alle Mitbürger aus Staaten außerhalb der EU einen elektronischen Aufenthaltstitel. Der sogenannte eAufenthaltstitel ersetzt die bisherige Form des Klebeetiketts.

Mehr: Der elektronische Aufenthaltstitel …

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