BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - BestPractice (Azubi mit Migrationshintergrund)

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Informationsaustausch in der Ausbildung

Die Bundesregierung spricht sich sowohl im Nationalen Integrationsplan 2010 als auch im Koalitionsvertrag dafür aus, den Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund in der Bundesverwaltung zu erhöhen.

In dem zu Beginn der 17. Legislaturperiode zwischen CDU, CSU und FDP abgeschlossenen Koalitionsvertrag bekennt sich der Bund zu seiner Rolle als Arbeitgeber. Er führt aus, im Rahmen seiner Möglichkeiten mehr geeignete, befähigte und leistungsbereite Migranten beschäftigen zu wollen. Auch im Nationalen Integrationsplan (NIP) verpflichtet sich die Bundesregierung, sich in ihrem Zuständigkeitsbereich für eine systematische Erhöhung der Zahl von Auszubildenden mit Migrationshintergrund einzusetzen und den Gesamtanteil der Ausbildungsplätze an den sozialversicherungpflichtigen Beschäftigten des Bundes auf sieben Prozent festzuschreiben.

Vor diesem Hintergrund initiierte das Bundesministerium des Innern (BMI) ein Modellprojekt "Erhöhung des Anteils der Auszubildenden mit Migrationshintergrund". Das Bundesverwaltungsamt und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge entwickelten in Zusammenarbeit mit dem Beruflichen Qualifizierungsnetzwerk für Migrantinnen und Migranten (BQN) und dem Berliner Netzwerk für Ausbildung (BNA) Empfehlungen, die den Behörden des Geschäftsbereichs des BMI das Erreichen dieses Zieles erleichtern sollen.

Hervorhebung als Tipp: Plattform zum Austausch

Das Bundesamt hat eine Erfahrungs- und Informationsaustausch-Plattform zur Förderung der Ausbildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Bundesverwaltung geschaffen. Da diese Plattform dem Austausch zwischen den Behörden dient, ist der Zugang durch ein Passwort geschützt.

Datum 18.01.2011

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