BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Freizügigkeitsentwicklung

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Freizügigkeitsmonitoring

Das quartalsweise erscheinende Freizügigkeitsmonitoring des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge berichtet über aktuelle Entwicklungen der Zu- und Fortzüge von Unionsbürgern nach bzw. von Deutschland. Hierzu werden entsprechende Auswertungen aus dem bundesweiten Ausländerzentralregister (AZR) vorgenommen.

Nahezu 90 Prozent der Neueinwanderer aus der EU sind im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren. Aussagen über deren Teilnahme am Arbeitsmarkt sind jedoch hier nicht möglich, da solche Angaben bei Unionsbürgern im AZR nicht erfasst werden.

Neben der reinen Darstellung der nach den einzelnen EU-Staatsangehörigkeiten unterteilten Wanderungszahlen liegt in diesem Freizügigkeitsmonitoring ein besonderes Augenmerk auf der aktuellen Entwicklung bei den Zu- und Fortzügen von Staatsangehörigen

  • aus den sog. EU-8-Staaten (Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn), für die seit dem 01.05.2011 die vollständige EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt,
  • aus den sog. EU-2-Staaten (Rumänien und Bulgarien), für die noch bis zum 31.12.2013 die eingeschränkte Freizügigkeit galt, sowie
  • aus Kroatien, das zum 01.07.2013 der EU beigetreten ist und für dessen Staatsangehörige seit dem 01.07.2015 die vollständige EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt sowie
  • aus den von der Finanz- und Wirtschaftskrise besonders betroffenen vier südeuropäischen EU-Staaten Griechenland, Italien, Portugal und Spanien mit seit langem bestehender vollständiger EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit.

Abgeschlossen wird dieser Bericht mit einem Überblick über die Zahl der EU-Staatsangehörigen, die sich in Deutschland aufhalten.

Datum 30.06.2016

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