BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Antragstellung

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Antragstellung

Erst- oder Folgezulassung

Träger, deren Zulassung erstmalig durch das Bundesamt erteilt werden soll, müssen hierzu den Antrag auf Erstzulassung als Kursträger stellen. Auf Grund der Pflicht des Bundesamtes, ein flächendeckendes und am Bedarf orientiertes Angebot an Integrationskursen im gesamten Bundesgebiet sicherzustellen, sind Erstanträge im Jahr 2017 ausschließlich für Regionen möglich, in denen aktuell ein besonderer Bedarf an zusätzlichen Trägern festzustellen ist. Die Liste der Bedarfsregionen des Jahres 2017 finden Sie in der Download-Spalte auf der rechten Seite.

Bitte beachten Sie, dass in einigen Bedarfsregionen lediglich ein Bedarf für die dort genannten speziellen Kursarten besteht. Für eine Antragstellung als Kursträger ist es in diesem Falle zwingend erforderlich, neben dem Grundantrag auf Zulassung auch den Zulassungsantrag für die genannte spezielle Kursart einzureichen. Nähere Informationen zur Beantragung der Zulassung für spezielle Kursarten finden Sie weiter unten unter dem Punkt "Durchführung von speziellen Integrationskursen".

Die Ausweisung von Bedarfsregionen dient dazu, einen aktuell festgestellten Bedarf an Integrationskursen in dieser Region zeitnah zu decken. Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass ein Kursträger über ausreichende räumliche und personelle Ressourcen verfügt, um zeitnah nach erfolgter Zulassung Integrationskurse tatsächlich beginnen und so zur beabsichtigten Bedarfsdeckung aktiv beitragen zu können. Bitte füllen Sie daher die Zusatzerklärung zum Antrag auf Erstzulassung, welchen Sie ebenfalls in der Download-Spalte auf der rechten Seite finden, aus und reichen diese zusammen mit Ihrem Zulassungsantrag bei der zuständigen Regionalstelle des Bundesamtes ein. Zulassungsanträge ohne diese Zusatzerklärung können nicht zu einer Zulassung in einer der genannten Bedarfsregionen führen.

Inwieweit nach dem 31.12.2017 Erstanträge auf Zulassung als Integrationskursträger möglich sind, wird rechtzeitig an dieser Stelle veröffentlicht.

Anträge auf Folgezulassung müssen grundsätzlich vor Ablauf der bisherigen Zulassung, in Ausnahmefällen innerhalb eines Monats nach Ablauf der bisherigen Zulassung, beim Bundesamt eingehen. Bei Versäumnis der Antragsfrist ist ein Antrag auf Erstzulassung zu stellen.

Bitte beachten Sie, dass ein eigener Zulassungsantrag nur für Standorte möglich ist. Um einen Standort in diesem Sinne handelt es sich, wenn eigene Verwaltungsstrukturen vorhanden sind und insbesondere die Organisation und Abrechnung der Kurse an diesem Ort durchgeführt werden. Um unselbstständige Kursorte handelt es sich dagegen, wenn keine eigenen Verwaltungsstrukturen vorliegen, sondern diese Kursorte von einem anderen Standort mit verwaltet werden. Zulassungen für unselbstständige Kursorte werden mit dem "Meldebogen Kursort" im Rahmen des Zulassungsantrags für den dazugehörigen Standort beantragt. Im Übrigen steht es dem Kursträger frei, einen Ort, der die Voraussetzung eines Standorts erfüllt, auch nur als Kursort im Rahmen der Trägerzulassung genehmigen zu lassen. Die Genehmigung eines Kursortes durch das Bundesamt ist - soweit sie während eines laufenden Zulassungszeitraums nachträglich zum Grundantrag beantragt wird - grundsätzlich nur dann möglich, wenn dieser in einer Region liegt, in der vom Bundesamt ein besonderer Bedarf an zusätzlichen Trägern festgestellt wurde.

Der Antrag auf Erstzulassung bzw. Folgezulassung umfasst die Zulassung zur Durchführung von allgemeinen Integrationskursen und Zweitschriftlernerkursen.

Durchführung von speziellen Integrationskursen

Möchten Sie auch spezielle Integrationskurse nach § 13 IntV (Alphabetisierungs-, Jugend-, Eltern- und Frauenintegrationskurse) durchführen, so sind diese mit einem gesonderten Formular zu beantragen. Bitte achten Sie darauf, dass auch hier Erst- und Folgezulassungsanträge zur Verfügung stehen. Soll ein bestimmter spezieller Integrationskurs erstmalig durchgeführt werden, so ist für diesen das Formular "Erstantrag" abzugeben, auch wenn im Übrigen ein Folgezulassungsantrag für die allgemeine Zulassung als Integrationskursträger gestellt wird. Die Zulassung für Förderkurse nach § 13 IntV und Intensivkurse nach § 13 Absatz 2 IntV wird ohne separates Antragsformular im Rahmen des Erst- bzw. Folgezulassungsantrags für allgemeine Integrationskurse beantragt. Dies gilt, solange vom Bundesamt kein anderweitiges Verfahren hierzu bekannt gegeben wird.

Im Übrigen setzt die Zulassung zur Durchführung spezieller Integrationskurse die allgemeine Zulassung als Integrationskursträger mittels Erst- bzw. Folgezulassungsantrag zwingend voraus.


Zulassung als DTZ-Prüfstelle

Die Zulassung als Prüfstelle für die Durchführung des "Deutsch-Tests für Zuwanderer" nach § 17 Abs. 1 Nr. 1 IntV sowie des Tests "Leben in Deutschland" nach § 17 Abs. 1 Nr. 2 IntV ist ebenfalls mittels eines gesonderten Formulars zu beantragen. Inhaltlich handelt es sich hier um zwei verschiedene Anträge, die jedoch mit einem Formular gestellt werden können. Wird nur die Zulassung als Prüfstelle für einen der beiden genannten Tests begehrt, sind nur die jeweils erforderlichen Angaben an der gekennzeichneten Stelle im Formular zu machen. Das Formular ist im Übrigen jedoch ungekürzt bei der zuständigen Regionalstellte des Bundesamtes einzureichen.

Bitte achten Sie bei allen Anträgen darauf, Anzahl und Umfang der beigefügten Anlagen auf das notwendige Maß zu beschränken.

Datum 16.10.2017

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Für Fragen zur Durchführung der Integrationskurse oder zur Abrechnung, wenden Sie sich an die für Sie zuständige Regionalstelle:

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