BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Aufnahmeverfahren Syrien

Navigation und Service

Aufnahmeverfahren syrischer Flüchtlinge

Zeltlager mit FlüchtlingenQuelle: UNHCR

Der Bundesinnenminister hat im Benehmen mit seinen Länderkollegen am 12. Juni 2014 entschieden, das bisherige Aufnahmekontingent für syrische Bürgerkriegsflüchtlinge auf nunmehr 20.000 Personen zu erweitern. Das Bundesministerium des Innern hat hierzu am 18. Juli 2014 eine Aufnahmeanordnung nach § 23 Abs. 2 AufenthG erlassen. Vorwiegend sollen Personen aufgenommen werden, die Verwandte in Deutschland haben. Aus diesem Grund wurde vereinbart, dass wieder der überwiegende Teil der Vorschläge für dieses Kontingent durch die Bundesländer erfolgt.

Bereits im Rahmen des bisher zur Verfügung stehenden Kontingents von 10.000 Personen wurden zum Teil ein Vielfaches an Vorschlägen über das Kontingent hinaus an das Bundesamt übermittelt. Für Personen, die bisher nicht berücksichtigt werden konnten, gilt das nachfolgend beschriebene Verfahren.

Für das neue Bundesaufnahmeprogramm haben sich einige Bundesländer entschieden, dass die bereits zuvor an das Bundesamt übersandten Vorschläge weiter bearbeitet werden. In diesem Fall müssen und können keine neuen Anträge gestellt werden. Andere Bundesländer ermöglichen, dass auch neue Vorschläge eingereicht werden können. Ob eine Neuantragstellung in Ihrem Bundesland möglich ist, können Sie über die zuständige Ausländerbehörde bzw. die in Ihrem Bundesland für die Antragsannahme zuständige Stelle erfahren. Eine direkte Antragstellung beim Bundesamt ist in keinem Fall möglich.

Bitte beachten Sie, dass Anfragen zum Verfahrensstand nicht direkt an das Bundesamt gestellt werden können. Bitte wenden Sie sich hierfür an Ihre Ausländerbehörde (ABH), die den Vorschlag an uns übermittelt hat. Zum Zwischenstand zur Bearbeitung der Anträge möchten wir Ihnen nachfolgende Informationen zur Verfügung stellen:

Mit den folgenden Bundesländern wurde vereinbart, dass die Bearbeitung der übersandten Vorschläge nach Antragseingang erfolgt, da aus diesen Bundesländern Aufnahmevorschläge für deutlich mehr Personen an das BAMF gesandt wurden, als aktuell Plätze zur Aufnahme von syrischen Flüchtlingen zur Verfügung stehen. Derzeit können aus den unten genannten Bundesländern Anträge in die Bearbeitung einbezogen werden, die bis zum jeweils angegeben Datum beim BAMF eingetroffen sind (für alle Aufnahmeanordnungen):

  • Baden Württemberg – einschließlich 04. Februar 2014
  • Freistaat Bayern – einschließlich 13. Februar 2014, teilweise 14. Februar 2014
  • Freistaat Sachsen – einschließlich 13. Februar 2014
  • Rheinland-Pfalz – einschließlich 29. Januar 2014

Hinweis: Diese Daten beziehen sich auf den Eingang des Antrags beim BAMF. Maßgeblich ist nicht der Tag, an dem der Antrag bei der zuständigen Ausländerbehörde eingereicht wurde.

Bitte beachten Sie: Der Eingang eines Antrags vor dem Stichtag führt nicht automatisch zur Aufnahme von syrischen Flüchtlingen. Das BAMF muss die Anträge zunächst darauf prüfen, ob die Voraussetzungen der dritten Aufnahmeanordnung erfüllt sind. Daran schließt sich das Visumsverfahren bei den deutschen Auslandsvertretungen an, das erfolgreich durchlaufen werden muss.

Die übrigen Bundesländer übersenden die Vorschläge bereits priorisiert oder nur geringfügig über dem zur Verfügung stehenden Kontingent. Ob aus diesen Bundesländern eine Weiterleitung des Vorschlags an das BAMF erfolgt ist, kann über die zuständige Ausländerbehörde erfragt werden. Anfragen zum Bearbeitungsstand übersandter Anträge können durch die Ausländerbehörde an das BAMF gestellt werden. Die Informationen wird das BAMF dann der Ausländerbehörde zur Verfügung stellen. Weitere Informationen zum Verfahren finden Sie in dem als Download in der rechten Spalte angebotenen Merkblatt.

Datum 30.10.2014

Zusatzinformationen

Wer kommt für die Kosten der Einreise auf?

Die Kosten für die Einreise sind selbst zu tragen. Wir bitten das Einreisedatum mindestens 14 Tage vor Ausreise der deutschen Botschaft bekannt zu geben.

Direktlinks zu den sozialen Medien