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Verfahren

Antrag

Für die ERIN-Reintegrationsleistungen ist ein Antrag erforderlich (siehe rechte Spalte unter Download), der vom Rückkehrer (Antragsteller) unterzeichnet sein muss. Dem Antrag müssen auch Identitätsdokumente (z. B. Pass, Passersatzpapiere, Reisedokumente) beigefügt sein. 

Antrag und Identitätsdokumente sollen als Scan-Dokumente an die im Formular angegebene E-Mail-Adresse übersandt werden (Zusendung per Fax oder Papierform in Kopie ist ebenfalls möglich).

Das Antragsformular sowie Verfahrenshinweise finden Sie unter Download (rechte Spalte) wie auch einen Projektsteckbrief, der nähere Informationen zum ERIN-Projekt enthält.

Hervorhebung als Achtung: Hinweis

Die Dauer der Antragsbearbeitung kann 7 bis 14 Tage in Anspruch nehmen. Antragsübermittelnde Stellen werden daher gebeten, frühzeitig Anträge zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen zu stellen.

Von der Antragstellung bis zur Umsetzung der Reintegrationshilfen

Bei Interesse an einer Reintegrationsförderung im Rahmen des ERIN-Programms wird der ERIN-Antrag eines ausreiseinteressierten Drittstaatsangehörigen bei einer Kommunal- oder Landesbehörde gestellt.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erhält den Antrag in der Regel per E-Mail und prüft diesen auf Förderfähigkeit. Sind die nötigen Voraussetzungen für eine Förderung gegeben, so legt das BAMF die Förderhöhe fest und leitet die Bewilligung an den Vertragspartner und die antragsübermittelnde Stelle weiter. Nach erfolgter Ausreise nimmt der/die Rückkehrende Kontakt zum Vertragspartner auf und legt mit diesem schriftlich ein Reintegrationsvorhaben fest. Dieses muss anschließend vom BAMF geprüft und bewilligt werden, bevor die Reintegrationshilfen umgesetzt werden können.

Innerhalb von sechs Monaten nach der Ausreise sollte die Reintegrationsunterstützung durch ERIN abgeschlossen sein.

Schematischer Ablauf Antragsverfahren:

Grafische Darstellung der Schritte im Asylverfahren: von der Antragsstellung bis zur Reintegration im Herkunftsland

Sonstige Hinweise

ERIN unterstützt die Reintegration nach erfolgter Rückkehr. Entstehende Kosten zur Vorbereitung der Ausreise (z. B. Beratungsgespräche, Fahrtkosten für die Beschaffung von Reisedokumenten) sind nicht förderfähig.

Können Rückkehrende ihre Ausreisekosten nicht selbst finanzieren, besteht - neben den ERIN-Leistungen - eine zusätzliche Fördermöglichkeit über das humanitäre Rückkehrprogramm REAG/GARP. Für das Antragsverfahren gelten die jährlich festgelegten Förderbestimmungen REAG/GARP (s. "Förderprogramm REAG/GARP").

Voraussetzung für eine Förderung im Rahmen des ERIN-Programms ist ein mindestens sechs-monatiger Aufenthalt in Deutschland.

Weitere Anfragen können Sie über das Kontaktfeld (rechte Spalte) stellen.

Datum 26.09.2018

Zusatzinformationen

Ko-finanziert durch den Europ. Rückkehrfonds

Europaflagge

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