BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Besondere Funktionen

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Besondere Funktionen

Der "pseudonyme Zugang" und die "Alters- und Wohnortverifikation".

Um zu gewährleisten, dass wirklich nur die erforderlichen persönlichen Angaben übertragen werden, ist der elektronische Aufenthaltstitel mit besonderen Funktionen ausgestattet, die ohne die Übermittlung von Daten eine Kommunikation zulassen.

Pseudonymer Zugang

Für das wiederholte Anmelden bei Online-Services, bei denen man sich in seinem bereits vorhandenen Nutzerprofil einloggt (zum Beispiel E-Mail-Konto, Online-Shops) und für Dienste, bei denen keine persönlichen Daten nötig sind, ist der pseudonyme Zugang vorgesehen.
Der Chip des elektronischen Aufenthaltstitel erzeugt dafür eine spezielle Kennung, mit der sich der Nutzer identifizieren kann, die aber keine Rückschlüsse auf seine persönlichen Daten zulässt. Zusammen mit der 6-stelligen Geheimnummer (PIN) ist dieses Verfahren genau so einfach wie die gewohnte Anmeldung, aber deutlich sicherer.

Alters- und Wohnortverifikation

Manche Dienste dürfen nur von Nutzern in Anspruch genommen werden, die ein bestimmtes Alter erreicht haben oder an einem bestimmten Wohnort gemeldet sind. Dafür gibt es die Funktion der Alters- und Wohnortverifikation. Der elektronische Aufenthaltstitel kann das Alter oder den Wohnort bestätigen, ohne weitere Daten bekannt zu geben. Es wird lediglich ein "Ja" oder "Nein" übertragen.

Datum 18.11.2011

Zusatzinformationen

Fragen und Antworten

Behalten die alten Aufenthaltstitel ihre Gültigkeit?

Die bisherigen Aufenthaltstitel in den Reisepässen und Passersatzpapieren behalten ihre dort eingetragene Gültigkeit längstens bis 31.08.2021.

Warum wird der elektronische Aufenthaltstitel eingeführt?

Zur Einführung des elektronischen Aufenthaltstitels wurden alle EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, um die Aufenthaltstitel für Drittstaatsangehörige der Europäischen Union einheitlich zu gestalten. Außerdem soll die Bindung zwischen Dokumenteninhaber und Dokument durch die Nutzung biometrischer Daten erhöht und damit missbräuchliche Nutzung verhindert werden.

Welche Daten werden im Chip des elektronischen Aufenthaltstitels gespeichert?

Es werden die Daten gespeichert, die auf dem Kartenkörper aufgedruckt sind (z. B. Vorname/Vornamen, Familienname, Anschrift). Außerdem enthält der Chip die biometrischen Daten (Fingerabdrücke und Lichtbild) und eventuell vorhandene Nebenbestimmungen (Auflagen).

Kann ich meine im Chip des elektronischen Aufenthaltstitels gespeicherten Daten ansehen?

Jede Ausländerbehörde ist mit Lesegeräten ausgestattet. Dort können Sie sich jederzeit die im Chip gespeicherten Daten ansehen. Dazu müssen Sie Ihren elektronischen Aufenthaltstitel vorlegen.