BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Hilfe bei Krankheiten und Unfällen

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Hilfe bei Krankheiten und Unfällen

Wenn Sie krank sind, sollten Sie zu einer Allgemeinärztin oder einem Allgemeinarzt in Ihrer Nähe gehen.
Diese helfen Ihnen und überweisen Sie, wenn nötig, zu einer Fachärztin oder einem Facharzt.

Hervorhebung als Achtung: Hinweis

Die Kosten für ärztliche Behandlung, einen Krankenhausaufenthalt oder Medikamente tragen in Deutschland in der Regel – bis auf einen Eigenanteil - die Krankenkassen. Es ist deshalb wichtig, dass Sie einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung angehören.

Die meisten Menschen in Deutschland sind in einer der gesetzlichen Krankenkassen versichert. Dies ist bis zu einer bestimmten Einkommenshöhe Pflicht. Wenn Sie mehr verdienen, können Sie sich aussuchen, ob Sie freiwillig in einer gesetzlichen Krankenversicherung oder in einer privaten Krankenversicherung versichert sein möchten.

Medikamente, die Ihnen im Rahmen eines Arztbesuchs verschrieben werden, erhalten Sie in einer Apotheke. Dort müssen Sie nur einen geringen Teil der Kosten selbst bezahlen (höchstens 10 Euro), den Rest übernimmt Ihre Krankenkasse. Medikamente für Kinder und Jugendliche bis zum Ende des 18. Lebensjahres sind kostenlos, wenn sie von einer Ärztin oder einem Arzt verschrieben wurden. Sind Sie bei einer privaten Krankenkasse versichert, müssen Sie Arztbesuche und Medikamente zunächst selbst bezahlen. Anschließend können Sie die Rechnung an Ihre Krankenversicherung schicken, die die Kosten erstattet.

Hervorhebung als Achtung: Notfälle

Nach Unfällen, in Notfällen oder wenn Sie außerhalb der Sprechstunden krank werden, können Sie den ärztlichen Notdienst anrufen oder sich in besonders dringenden Fällen direkt an den Rettungsdienst wenden.

Die wichtigsten Telefonnummern, die deutschlandweit gelten:

  • Rettungsdienst: 112
  • Gift-Notruf: +49 30 19240

Auch Apotheken haben einen Nacht- beziehungsweise Notdienst. Aktuelle Informationen dazu finden Sie in Ihrer Lokalzeitung.

Hilfe in Ihrer Sprache

Sie sprechen erst wenig Deutsch und möchten deshalb eine Ärztin oder einen Arzt besuchen, die/der Ihre Sprache spricht? Die Kassenärztliche Vereinigung des Bundeslandes, in dem sie leben, kann Ihnen hierbei weiterhelfen. Die Adressen und Telefonnummern der Kassenärztlichen Vereinigungen finden Sie auf der Internet-Seite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (siehe Link in der rechten Spalte).

Ärztliche Schweigepflicht

Ärzte dürfen ohne Ihre Zustimmung keine Informationen über Sie an andere weitergeben - weder an offizielle Stellen, noch an Ihren Arbeitgeber oder Familienmitglieder. Teilweise gilt das auch bei Informationen über die Gesundheit Ihrer Kinder. Zum Beispiel darf der Frauenarzt Ihrer 16-jährigen Tochter Ihnen nicht ohne Zustimmung Ihrer Tochter die Untersuchungsergebnisse mitteilen.

Hervorhebung als Adresse: Informationen vor Ort

Hier können Sie sich an Ihrem Wohnort weiter informieren:

  • Allgemeinärztin oder Allgemeinarzt
  • Krankenkasse
  • Gesundheitsamt
  • Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer und Jugendmigrationsdienst.
Datum 19.01.2016

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