BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Publikationen - Fortschritte der Integration. Zur Situation der fünf größten in Deutschland lebenden Ausländergruppen

Navigation und Service

Fortschritte der Integration. Zur Situation der fünf größten in Deutschland lebenden Ausländergruppen

Datum 15.04.2010
Bestellnummer: FFFB08
Typ Forschungsbericht

Der Forschungsbericht 8 "Fortschritte der Integration. Zur Situation der fünf größten in Deutschland lebenden Ausländergruppen" beschreibt die Lebensverhältnisse von in Deutschland lebenden türkischen, griechischen, italienischen und polnischen Personen sowie von Personen aus den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien.

Die zugrundeliegende Repräsentativuntersuchung "Ausgewählte Migrantengruppen in Deutschland 2006/2007" (RAM) mit ca. 4.500 Befragten deckt viele integrationsrelevante Felder ab, wie etwa Sprachkenntnisse, Schulbildung, berufliche Situation, Wohn-, Haushalts- und familiäre Situation, soziale Kontakte sowohl innerhalb der eigenen Community als auch zu Deutschen sowie die Bindung an Deutschland/an das Herkunftsland.

Wesentliche Ergebnisse

  • Polnische Befragte sind jünger und leben seit kürzerer Zeit in Deutschland
  • Bildungsaufstiege von Generation zu Generation sind bei allen Befragtengruppen unverkennbar
  • Überdurchschnittlich viele polnische Befragte haben eine Berufsausbildung
  • Besonders türkische Haushalte verfügen über ein niedriges Einkommen
  • Jüngere Befragte haben bessere Deutschkenntnisse als ältere Befragte
  • Italienische Befragte wohnen vergleichsweise komfortabel
  • Ausländische Personen sind häufiger in deutschen als in herkunftslandbezogenen Vereinen
  • Fast zwei Drittel haben regelmäßigen Kontakt zu deutschen Freunden

Der Forschungsbericht 8 beschränkt sich auf wesentliche Ergebnisse.

Vertiefende Ergebnisse im Detail finden Sie im "Basisbericht: Berichtsband". Tabellen zu den fünf Ausländergruppen finden Sie im "Basisbericht: Tabellenband". Beide Berichte können Sie auf der rechten Seite unter Downloads abrufen.

Verfasser der Berichte: Dr. Christian Babka von Gostomski

Direktlinks zu den sozialen Medien

Wichtige Mitteilung

Warnung!

In der jüngsten Vergangenheit haben sich mehrfach Personen als Mitarbeitende des Bundesamtes ausgegeben und zu einem Gespräch gebeten, in dem sie Asylantragstellende intensiv befragt haben. Teilweise geschah dies unter dem Vorwand, es gehe um eine zweite Anhörung. Wichtig: Das Bundesamt führt keine Hausbesuche durch! Es handelt sich nicht um Mitarbeitende des Bundesamtes. Das Bundesamt hat deshalb Strafanzeige gestellt. Sollte Ihnen ähnliches passieren oder sollten Sie als Betreuerin oder Betreuer ähnliches beobachten, melden Sie dies Ihrer örtlichen Polizeistelle.

Rotes Warnsymbol und Schriftzug