BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Publikationen - Sozialstruktur, Qualifikationsniveau und Berufstätigkeit von Asylantragstellenden (2015)

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Sozialstruktur, Qualifikationsniveau und Berufstätigkeit von Asylantragstellenden (2015)

Datum 19.05.2016
Typ Kurzanalyse

Die Teilnahme am Arbeitsmarkt stellt einen der wichtigsten Aspekte der Integration dar. Um eine gezielte Einschätzung der Potenziale, aber auch der Bedarfe und entsprechende Planungen für Fördermaßnahmen vornehmen zu können, sind Hintergrundinformationen über das Qualifikationsniveau der Asylbewerber in Deutschland von großer Bedeutung.

Die dritte Ausgabe der BAMF-Kurzanalysen wertet die Daten zur Sozialen Komponente (sog. "SoKo"-Daten) aus und liefert Erkenntnisse über die Sozialstruktur (Geschlecht, Alter, Familienstand, Muttersprache), die Schulbildung sowie über den zuletzt ausgeübten Beruf und die Sprachkenntnisse von volljährigen Asylerstantragsstellenden.

Erhebung der Daten

Für die Antragstellung werden die Stammdaten wie Geschlecht, Alter, Familienstand und Muttersprache erfasst. Die "SoKo"-Daten werden im Rahmen der Erstantragstellung des Asylantrags erhoben.

Rund 73 Prozent der volljährigen Erstantragstellerinnen und Erstantragssteller haben die Fragen zu Schulbildung und Beruf beantwortet. Diese Antworten beruhen dabei auf eigenen Einschätzungen der Befragten und sind – aufgrund der mangelnden Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Schulsysteme und Berufsbezeichnungen – mit entsprechender Vorsicht zu interpretieren. Dennoch geben die Daten einen ersten Überblick über die Sozialstruktur, zur Schulbildung, zu Sprachkenntnissen und zur vorhergegangenen Berufstätigkeit.  

Verfasserin der Kurzanalyse:Anna-Katharina Rich

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Wichtige Mitteilung

Warnung!

In der jüngsten Vergangenheit haben sich mehrfach Personen als Mitarbeitende des Bundesamtes ausgegeben und zu einem Gespräch gebeten, in dem sie Asylantragstellende intensiv befragt haben. Teilweise geschah dies unter dem Vorwand, es gehe um eine zweite Anhörung. Wichtig: Das Bundesamt führt keine Hausbesuche durch! Es handelt sich nicht um Mitarbeitende des Bundesamtes. Das Bundesamt hat deshalb Strafanzeige gestellt. Sollte Ihnen ähnliches passieren oder sollten Sie als Betreuerin oder Betreuer ähnliches beobachten, melden Sie dies Ihrer örtlichen Polizeistelle.

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