BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Publikationen - Jüdische Zuwanderer in Deutschland

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Jüdische Zuwanderer in Deutschland

Datum 08.08.2005
Typ Working Paper

Das Working Paper 3/2005 gibt einen Überblick über den Stand der Forschung zu jüdischen Zuwanderern. Die Rechtslage der Zuwanderung und die Statistik der jüdischen Zuwanderer werden zudem kurz beschrieben.

Gesicherte Aussagen zur aktuellen Situation dieser Gruppe insgesamt lassen sich anhand der vorliegenden Studien nicht treffen. Ursache hierfür sind Einschränkungen bei der Gültigkeit der Befunde, die sich aus den regionalen Schwerpunkten, den Auswahl- und Befragungsmethoden und der geringen Zahl von Befragten ergeben. Einige allgemeine Aussagen sind gleichwohl möglich.

Hohes Bildungsniveau

Jüdische Zuwanderer weisen ein relativ hohes Bildungs- und Qualifikationsniveau auf. Sie sind aber gleichzeitig relativ häufig von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Probleme bei der Integration in den Arbeitsmarkt hängen unter anderem mit mangelnden Deutschkenntnissen und der ebenso mangelnden Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen zusammen.

Schwierige soziale Integration

Die soziale Integration in den jüdischen Gemeinden verläuft nicht ohne Probleme. Diese hängen unter anderem mit der schwierigen Integration der Zuwanderer am Arbeitsmarkt sowie unterschiedlichen Erwartungen und soziokulturellen Verhaltensweisen der alten und neuen Gemeindemitglieder zusammen.

Verfasserin der Studie: Sonja Haug unter Mitarbeit von Peter Schimany

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Wichtige Mitteilung

100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland

Seit Mitte des 19 Jahrhunderts kämpfen Frauen darum, ihrer Stimme mehr Gehör zu verschaffen. 1919 war es endlich soweit: Am 19.01. durften Frauen erstmals wählen und selbst gewählt werden. "100 Jahre Frauenwahlrecht" ist seit dem letzten Jahr auch ein Schwerpunktthema der Arbeit des Dachverbands der Migrantinnenorganisationen, kurz DaMigra (siehe Interview mit DaMigra Geschäftsführerin Dr. Delal Atmaca). Der Dachverband wurde 2014 ins Leben gerufen und versteht sich als Sprachrohr sowie Repräsentantin von mittlerweile 71 Migrantinnenorganisationen. DaMigra setzt sich bundesweit für gleichberechtigte politische, soziale, berufliche und kulturelle Teilhabe von Migrantinnen am gesellschaftlichen Leben in Deutschland ein. Der Verband wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge strukturell gefördert.

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