Arbeitstagung "Gemeinsame Kompetenzen nutzen"
Kooperationen von Migrantenorganisationen mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren stärken
Kooperationen zwischen Migrantenorganisationen und anderen Trägern
Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
Mit der Frage, wie Kooperationen zwischen Migrantenorganisationen und anderen Trägern erfolgreich und gleichberechtigt gestaltet werden können und welche Rahmenbedingungen hierfür hilfreich sind, setzte sich Dr. Uwe Hunger von der Universität Münster in seinem Vortrag auseinander.
Darin referierte er die Ergebnisse einer im Auftrag des Bundesamtes durchgeführten Untersuchung verschiedener Kooperationsformen und -projekte in Berlin. Eine wesentliche Beobachtung, die er dabei machte: "Die Migrantenorganisationen haben sich in die Kooperationen mit enormem bürgerschaftlichen Engagement und viel Herzblut eingebracht."
Dieses Engagement würde durch die Gesellschaft jedoch nicht ausreichend gewürdigt und müsse stärker anerkannt werden. Als schwierig für eine gleichberechtigte Zusammenarbeit erweise sich in der Praxis häufig die unterschiedliche Struktur und Ausstattung von ehrenamtlich arbeitenden Migrantenorganisationen und hauptamtlichen Trägern.
Insgesamt bewertete er Kooperationen zwischen Migrantenorganisationen und anderen Trägern dabei jedoch als Lernerfahrung und Gewinn für beide Partner und einen Weg der Zukunft, der weiter ausgebaut werden müsse.
- Migrantenorganisationen als zivilgesellschaftliche Akteure
- World Café: Wie sind Kooperationen erfolgreich?
- Kooperationen zwischen Migrantenorganisationen und anderen Trägern
- Workshop "Fit für politische Bildung? Migrantenorganisationen als Akteure politischer Bildung"
- Workshop "Migrantenorganisationen als Träger von Mentoringprogrammen für Jugendliche"
- Workshop "Sport verbindet – Migrantenorganisationen als Partner im Sport"
- Workshop "Interkulturelle Öffnung des bürgerschaftlichen Engagements"
- Workshop "Unbekannte Partner? Migrantenorganisationen und Unternehmen"


