BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Themendossiers - Nürnberger Tage für Integration 2013

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Nürnberger Tage für Integration 2013

Wir verändern uns! Wie demografischer Wandel und die neue Vielfalt Deutschland prägen

"Wir" – ein kleines Wort mit großer Bedeutung, das im Mittelpunkt der vierten Nürnberger Tage für Integration stand. Was muss getan werden, um in Deutschland ein "Wir-Gefühl" zu entwickeln, das keinen in der Gesellschaft ausschließt? Wie kann die Anerkennung aller in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund durch die Aufnahmegesellschaft gefördert und damit der Begriff "Anerkennungskultur" mit Leben gefüllt werden? Diese Fragen diskutierten die rund 200 Experten am 13. und 14. Juni 2013 in der Nürnberger Zentrale des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Gesamtüberblick über die Veranstaltung und die Ergebnisse. Zudem finden Sie auf der rechten Seite einige Vorträge zum Download. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.

Teilnehmer der Nürnberger Tage hören aufmerksam dem Vortragenden zu.

Ja, wir verändern uns - und das ist gut so!

Die vierten Nürnberger Tage gingen in zahlreichen Vorträgen und Diskussionen dem "Wir-Gefühl" auf den Grund.

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Gruppenfoto des Präsidenten mit den Initiatoren des ausgezeichneten Projektes und der übergebenen Urkunde.

Projekte für eine Willkommens- und
Anerkennungskultur vor Ort

Bundesweit tragen bereits zahlreiche Projekte dazu bei, vor Ort eine Anerkennungskultur zu etablieren. Vier dieser Projekte zeichnete das Bundesamt während der Nürnberger Tage für Integration aus.

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Der Senator Scheele am Podium hält seine Rede.

Ein Wir-Konzept für Hamburg

Der Senator für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg stellte das Konzept des Landes "Teilhabe, interkulturelle Öffnung und Zusammenhalt" vor.

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Psychologe Prof. Dr. Ulrich Wagner von der Universität Marburg bei seinem Vortrag am Podium

Wie hält es Deutschland mit seiner Vielfalt?

In seinem Fachvortrag zum Tagungsthema stellte Prof. Dr. Ulrich Wagner dar, warum Deutschland gelegentlich mit seiner Vielfalt hadert und was notwendig ist, damit das Land einen Nutzen aus seiner Pluralität ziehen kann.

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Prof. Dr. Karin Weiss, Abteilungsleiterin Integration im Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz am Podium

Willkommens- und Anerkennungskultur in der Praxis

Was Rheinland-Pfalz unternimmt, um eine Willkommens- und Anerkennungskultur vor Ort zu realisieren, präsentierte Prof. Dr. Karin Weiss, Abteilungsleiterin Integration und Migration, Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes. 

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Diskussion während des Forum 1

07.02.2014 Forum 1: Vielfalt ist (Unternehmens-) Gewinn

Vielfalt in der Belegschaft ist Untersuchungen zufolge kein wichtiges Thema für viele Personalverantwortliche. Wie kann dies geändert werden? Welche Relevanz hat das Thema in Bezug auf den Fachkräftemangel? Und welche Vorteile bringt eine größere Vielfalt den Unternehmen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das Forum 1.

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Teilnehmer des Forum 2 sitzen am Tisch und diskutieren

07.02.2014 Forum 2: Gemeinsam für unsere Kommunen

Sei es in Stadtparlamenten, Beiräten für Migration und Integration oder Bürgerplattformen: Menschen mit Migrationshintergrund fordern nicht nur eine Willkommens- und Anerkennungskultur, sie setzen sich vor Ort auch aktiv dafür ein. Welchen Herausforderungen sie dabei begegnen und welche Strategien sie entwickelt haben, um ihr Ziele voranzubringen, wurde in diesem Forum diskutiert.

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Vortragender im Forum 3 mit Laptop

07.02.2014 Forum 3: Wirkungsmöglichkeiten und -chancen einer Kampagne für Vielfalt

Eine zentrale Empfehlung des "Runden Tisches Aufnahmegesellschaft", den das Bundesamt 2012 durchgeführt hat, ist es, die Öffnung der Aufnahmegesellschaft mit einer Kommunikationskampagne zu unterstützen. Forum 3 widmete sich daher folgenden Fragen: Was kann solch eine Kampagne bewirken? Wie muss sie gestaltet werden, damit sie Erfolg hat?

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Im Forum 4 hält ein Mann eine Präsention mit Powerpoint

07.02.2014 Forum 4: Anerkennung schaffen und Vorurteile abbauen in Dialogprojekten

Untersuchungen zu Kampagnen zeigen immer wieder, dass interpersonale Kommunikation am wirkungsvollsten ist, wenn es darum geht, Einstellungen und Verhalten zu verändern. Aus diesem Grund kommt Dialogprojekten bei der Entwicklung einer Anerkennungskultur und dem Abbau von Vorurteilen eine wichtige Rolle zu. Was sind Erfolgskriterien für solche Projekte? Und wie erreicht man insbesondere Erwachsene, die über die üblichen Kanäle der Bildungsarbeit nicht erreicht werden können? Darüber tauschten sich die Teilnehmer in Forum 4 aus.

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Im Forum 5 sitzen die 4 Vortragenden am Tisch mit Laptop, im Hintergrund läuft eine Präsentation.

07.02.2014 Forum 5: Jung und engagiert: Jugendliche mit Migrationshintergrund zu einer offenen Gesellschaft

Grundlegende Fragen in Forum 5 waren: Wie engagieren sich junge Menschen mit Migrationshintergrund in Vereinen und Migrantenorganisationen für eine offene Gesellschaft? Welche unterschiedlichen Ansätze verfolgen dabei klassische Migrantenjugendorganisationen und multikulturelle Vereine? Was sind die Möglichkeiten und Grenzen ihres Engagements?

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