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Ausländische Wissenschaftler in Deutschland

Datum 04.03.2013

Die Studie zu ausländischen Forschern bietet einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Aufenthalt dieser Personengruppe in Deutschland, deren Anzahl, deren Tätigkeitsfelder sowie deren sozio-demographische Merkmale.

Forscher, die nicht im Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit sind, werden nach Berufsgruppe, Herkunftsregion und in weitere Untergruppen eingeteilt und ihre individuellen Merkmale untersucht. In der hier vorliegenden Studie wurden dabei das Ausländerzentralregister, das IAB-Betriebspanel sowie der Mikrozensus als Sekundärdatenquellen ausgewertet und vergleichend analysiert.

Danach sind 9,5 Prozent aller Forscher in Deutschland Ausländer, wobei 5,5 Prozentpunkte auf EU-Bürger und 4 Prozentpunkte auf Drittstaatsangehörige entfallen. Am häufigsten sind ausländische Forscher in den Bereichen Mathematik und Informatik tätig, am seltensten in den Rechtswissenschaften.

Mit der Umsetzung der Richtlinie 2005/71/EG in § 20 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) wurde der erste explizite Aufenthaltstitel für Forscher aus Drittstaaten in Deutschland geschaffen. Zum Stichtag 31. Dezember 2011 hielten sich 588 Personen mit diesem Aufenthaltstitel hier auf. Die Hauptherkunftsländer sind hierbei die Volksrepublik China, Indien und die Vereinigten Staaten von Amerika, gefolgt von der Russischen Föderation.

Das Working Paper in voller Länge können Sie in der rechten Spalte als PDF herunterladen. Weitere Forschungsergebnisse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge finden Sie in der rechten Spalte unter Links.

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