BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Aktuelle Meldungen - 9.516 Asylerstanträge im Juli 2013

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9.516 Asylerstanträge im Juli 2013

59.838 Asylanträge im bisherigen Jahr 2013 - Steigerung um 78,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

Datum 14.08.2013

Im Monat Juli verzeichnete das Bundesamt 9.516 Erstanträge. In diesem Zeitraum waren die Russische Föderation mit 1.588 Erstanträgen, gefolgt von Syrien (999 Erstanträge), Serbien (957 Erstanträge), Afghanistan (730 Erstanträge) und Pakistan (498 Erstanträge) die am stärksten vertretenen Herkunftsländer.

Im bisherigen Berichtsjahr 2013 nahm das Bundesamt 52.754 Asylerstanträge entgegen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 27.760 Erstanträge, was einen Zuwachs von 90 Prozent bedeutet. Auch die Zahl der Folgeanträge stieg im bisherigen Jahr 2013 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 24,3 Prozent auf 7.084 Folgeanträge. Damit gingen im Jahr 2013 insgesamt 59.838 Asylanträge beim Bundesamt ein.

Entscheidungen über 39.027 Asylanträge

Im Berichtsmonat Juli wurden 7.908 Erst- und Folgeanträge entschieden. Im Vergleich zum Vorjahreswert (Juli 2012: 4.666 Entscheidungen) bedeutet dies eine Zunahme um 69,5 Prozent. Insgesamt wurden im bisherigen Berichtsjahr 2013 39.027 Entscheidungen über Asylanträge getroffen. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es 30.202 Entscheidungen, was einen Anstieg um 29,2 Prozent bedeutet.

Im Berichtsjahr 2013 wurden insgesamt 25.396 Personen beim Bundesamt angehört. Damit fanden 33,5 Prozent mehr Anhörungen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres statt (19.025 Anhörungen). Von den 25.396 angehörten Personen entfielen allein 94,6 Prozent (24.021 Anhörungen) auf Erstantragsverfahren. Im Monat Juli 2013 wurden 3.796 Personen beim Bundesamt angehört.

Gesamtschutzquote im bisherigen Jahr 2013 für alle Herkunftsländer bei 30,2 Prozent

Die Gesamtschutzquote für alle Herkunftsländer für das bisherige Jahr 2013 liegt bei 30,2 Prozent (11.772 positive Entscheidungen von insgesamt 39.027). Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreswert sank die Gesamtschutzquote somit um 4,1 Prozent-Punkte. Für den Monat Juli 2013 lag die Gesamtschutzquote für alle Herkunftsländer bei 22,3 Prozent (1.766 positive Entscheidungen von insgesamt 7.908).

Der Vergleich der Entscheidungszahlen unter den Top-Ten-Herkunftsländern im bisherigen Jahr 2013 zeigt einen überproportional hohen Anteil an positiven Entscheidungen (Anerkennungen als Asylberechtigte, Flüchtlingsschutz gem. § 60 Abs. 1 AufenthG und Abschiebungsverbot gem. § 60 Abs. 2, 3, 5 o. 7 AufenthG) bei Syrien (95,3 Prozent), Somalia (61 Prozent), Iran (54,3 Prozent) sowie Irak (53,5 Prozent).

Anhängige Verfahren

Am 31. Juli 2013 waren Erstverfahren von 65.273 Personen noch nicht vom Bundesamt entschieden. Insgesamt stieg die Zahl der anhängigen Asylverfahren auf 71.031 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr (37.318 anhängige Verfahren) nahm die Zahl deutlich um 90,3 Prozent zu.

Weitere Einzelheiten können Sie der Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern zu den Asylzahlen und der Asylgeschäftsstatistik des Bundesamts entnehmen.

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