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Resettlement: Viele Familien mit Kindern aufgenommen

Datum 15.12.2015

Am vergangenen Montag landete der letzte Resettlement-Flieger in diesem Jahr in Deutschland. Um 11:00 Uhr erreichte die Maschine aus dem Sudan den Flughafen in Kassel-Calden. Die 156 ankommenden Flüchtlinge stammen aus Eritrea und Äthiopien. Resettlement-Programm richtet sich an Personen, die sich nach ihrer Flucht in einem Drittstaat außerhalb der EU aufhalten, dort jedoch keine Perspektive auf Integration haben und auch nicht in ihr Heimatland zurückkehren können.

Eine Gruppe Menschen mit Kindern laufen auf einen Bus zu.Busse bringen die Angekommenen vom Flugzeug zum Empfangsraum. Quelle: BAMF|N. Psuja

Thomas Langwald, der für das Resettlement-Programm zuständige Referatsleiter, betonte die besondere Schutzbedürftigkeit der Programmteilnehmer. "Die heute hier angekommenen Flüchtlinge sind die Schutzbedürftigsten unter den Schutzbedürftigen. Sie wurden nach Vorschlägen des UNHCR ausgewählt. Bei den meisten handelt es sich um Familien mit kleinen Kindern." Mehr als die Hälfte ist unter 17 Jahren.

Ein kleines Kind mit einem Kuscheltier in der Hand greift nach einer Tragetasche.Die Kinder freuen sich über die Willkommensgeschenke. Quelle: BAMF|N. Psuja

Mit ihrer Ankunft in Deutschland haben die Resettlement-Flüchtlinge einen direkten Zugang zu Integrationsmaßnahmen und dem Arbeitsmarkt.

Für den Start in ein neues Leben wünschte Thomas Langwald den Geflüchteten "viel Mut und Erfolg". Mit ihrer Ankunft in Deutschland, so betonte er, "sind Sie in einem Land angekommen, in dem Sie keine Verfolgung auf Grund ihrer Religion oder Volkszugehörigkeit fürchten müssen, ein Land, in dem Sie ihre Meinung frei äußern können."

Nach der Begrüßung wurden die Flüchtlinge von Vertretern der verschiedenen Bundesländer in Empfang genommen und mit Bussen in ihre jeweils neue Heimat gefahren.

Mit dem Resettlement-Flug vom Montag hat das Bundesamt das für 2015 festgelegte Resettlement-Kontingent für Deutschland von 500 Flüchtlingen erfüllt. Weltweit konnte 2015 und 100.000 geflüchteten Menschen mit Hilfe von Resettlement geholfen werden.

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