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BAMF bestätigt Ermittlungen gegen Mitarbeiterin

Datum 20.04.2018

Das Bundesamt bestätigt, dass gegen eine Mitarbeiterin wegen Verleitung zum Asylmissbrauch durch die zuständige Staatsanwaltschaft ermittelt wird, kann sich zu Einzelheiten im laufenden Verfahren jedoch nicht äußern.

Unmittelbar nach Bekanntwerden des Verdachts wurden alle erforderlichen Maßnahmen durch die Behörde ergriffen.

"Die Mitarbeiterin wurde sofort von ihren Aufgaben entbunden, ihr Zugriff auf die IT-Systeme gesperrt. Wir haben Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gestellt und in Abstimmung mit den strafrechtlichen Vorgängen Disziplinarmaßnahmen eingeleitet. Außerdem wurden die Vorfälle durch unsere Innenrevision geprüft und wir überprüfen alle Bescheide, die streitbefangen sind, noch einmal.

Auch in unserem erst im Herbst 2017 eingeführten umfassenden Qualitätssicherungssystem, mit dem u.a. alle Bescheide im 4-Augen-Prinzip überprüft werden, wird jetzt auf erforderliche Ergänzungen geprüft", so die Präsidentin des Bundesamtes, Jutta Cordt, in einem ersten Statement.

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