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BAMF-Präsident trifft Wohlfahrtsverbände

Integrationsangebote und Beratungstätigkeit im Fokus

Datum 24.07.2018

Die Integration und Migration von Geflüchteten stellt sowohl die Politik als auch die Gesellschaft vor erhebliche Herausforderungen – und gerade darum setzt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) auf eine sehr enge Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden, die vor Ort eng mit den BAMF-Außenstellen kooperieren. Bei seinem ersten Treffen mit den Verbänden am 19. Juli 2018 in Berlin wurden BAMF-Präsident Dr. Hans-Eckhard Sommer sowie dessen Kolleginnen und Kollegen herzlich vom diesjährigen Vorsitzenden der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), Prälat Dr. Peter Neher, willkommen geheißen. Gemeinsam mit Vertretern der Diakonie, der Caritas, der AWO, des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden und des Deutschen Roten Kreuzes wurden Themen wie Standards der Beratungstätigkeit, die Zusammenarbeit auf der Ortsebene mit dem BAMF und den BAMF-Außenstellen oder die Weiterentwicklung von Integrationskursen besprochen.

Mehr Regionalkoordinatoren im Einsatz

BAMF-Präsident Dr. Hans-Eckhard Sommer betonte, dass er den Dialog mit den Wohlfahrtsverbänden sehr wertschätzt. Im Kontext der Integration führte er an, dass insbesondere da, wo es vor Ort bereits gut funktionierende Strukturen gibt, das Bundesamt daran interessiert ist, diese zu nutzen und gemeinsam erfolgreich zusammenzuarbeiten. Uta Saumweber-Meyer, Leiterin der Sprachlichen Bildung und Migrationsberatung im BAMF, berichtete in Bezug auf das Thema Integration, dass die Zahl der eingesetzten Regionalkoordinatoren des Bundesamtes erheblich aufgestockt wurde. Diese seien jetzt besser in der Lage, die Qualität der vom Bundesamt geschaffenen Integrationsangebote zu kontrollieren.

Asylverfahrensberatung mit hohen Standards

Die hohen Standards der Beratungstätigkeit bei der Asylverfahrensberatung wurden von Maria Loheide (Vorstand Sozialpolitik/Diakonie) und Katrin Gerdsmeier (Caritas) hervorgehoben. Weiter berichteten sie, dass die Geflüchteten den Wohlfahrtsverbänden oft ein besonderes Vertrauen entgegenbringen würden. Dadurch könnten sie die Menschen gut erreichen und unterstützen. BAMF-Präsident Dr. Sommer schilderte die guten Erfahrungen des Bundesamtes mit der zweistufigen Rückkehrberatung in Bayern: Einerseits die staatliche Beratung durch die Zentrale Rückkehrberatung (ZRS), andererseits die Beratung durch die freie Wohlfahrtspflege. Ursula Gräfin Praschma, Abteilungsleiterin Internationale Aufgaben/Grundlagen Asylverfahren sowie Migration und Sicherheit im Asylverfahren im BAMF, trug den Teilnehmenden die Ergebnisse des dreimonatigen Pilotprojekts zur Verfahrensberatung von Asylsuchenden in Bonn, Gießen und Lebach mit den Wohlfahrtsverbänden im Jahr 2017 und die daraus erarbeiteten Beratungsstandards vor. Zum Abschluss vereinbarten Bundesamts-Präsident und Wohlfahrtsverbände ein jährliches Treffen, um Erfahrung zu teilen und Optimierungsmöglichkeiten weiter auszuloten.

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Wichtige Mitteilung

BAMF verlängert Förderung für Integrationskurslehrkräfte

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) verlängert bis zum 31.03.2019 die individuelle Förderung der Teilnahme zugelassener Integrationskurslehrkräfte an bereits bestehenden Fort- und Weiterbildungen im Bereich "Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten".
Gefördert werden weiterhin Lehrkräfte der Integrationskurse nach §43 AufenthG, die über eine Zulassung nach § 15 Abs. 1 IntV oder § 15 Abs. 2 IntV verfügen und zum Zeitpunkt der Teilnahme in einem laufenden Integrationskurs unterrichten.
Für die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen bei diesen Trägern können bis zu 200 Euro pro Lehrkraft erstattet werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Trägerrundschreiben (06/18).

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