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Interessenbekundungsverfahren

Fachliche Begleitung und Evaluation eines Modellprojekts im Bereich (Spät-)Aussiedler

Datum 10.08.2018

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sucht im Zuge eines Interessenbekundungsverfahrens Institutionen, die ein Modellprojekt zur Strukturentwicklung eines (Spät-)Aussiedlerverbands fachlich begleiten und evaluieren.

(Spät-)Aussiedlerinnen und -Aussiedler, die auf der Grundlage des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG) in der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen werden, sind deutsche Volkszugehörige und stellen eine Gruppe mit besonderen Bedarfen hinsichtlich nachholender Integration, der Klärung kultureller Identitätsfragen und der Bewältigung von Kriegsfolgenschicksalen dar. Seit Beginn der Aussiedleraufnahme im Jahr 1950 sind über 4,5 Millionen (Spät-)Aussiedlerinnen und -Aussiedler einschließlich Familienangehörigen nach Deutschland zugewandert.

Vor diesem Hintergrund ist eine starke Interessenvertretung dieser Gruppe auf Bundesebene sowie die Adressierbarkeit für Politik und Verwaltung von großer Bedeutung. Daher beabsichtigt das Bundesamt erstmals einen bundesweit aktiven (Spät-)Aussiedlerverband mit Fokus auf die Gruppe der Russlanddeutschen über einen Zeitraum von drei Jahren zu fördern. Das Projekt soll von Beginn an fachlich begleitet und evaluiert werden. Im Projektverlauf sollen insbesondere die Strukturen des Verbands ausgebaut und professionalisiert werden, um die Interessenvertretung auf Bundesebene nachhaltig zu unterstützen.

Die Frist zur Abgabe der Interessenbekundung endet am 28.09.2018.

Die Ausschreibung als PDF-Dokument finden Sie unter "Download".

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Wichtige Mitteilung

BAMF-Präsident beim Schweizer Staatssekretär für Migration

Der Schweizer Staatssekretär für Migration (SEM) Mario Gattiker und BAMF-Präsident Dr. Hans-Eckhard Sommer betonten die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit – insbesondere im Rahmen von GDISC (General Directors' Immigration Services Conference). "Auch, wenn in Staaten oftmals unterschiedliche Ausgangssituationen vorliegen, profitieren wir gegenseitig von unseren Erfahrungen", so Dr. Sommer zum gemeinsamen Dialog. Im Rahmen der Gespräche besichtigte er den Testbetrieb für beschleunigte Asylverfahren Zürich und das Bundesasylzentrum Juch.

Zwei Männer reichen sich die Hand.