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Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt

Datum 13.11.2018

Die aktuellen Herausforderungen bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in Deutschland sowie der gesellschaftliche Zusammenhalt standen im Mittelpunkt der Tagung "Gesellschaftlicher Dialog Migration & Integration – Zukunftskongress für Zusammenhalt in Deutschland und Europa".

An der Veranstaltung, die am 8. und 9. November 2018 in Berlin ausgerichtet wurde, nahmen rund 500 Experten aus den Bereichen öffentlichen Verwaltung, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Verbände und Beratung teil.

BAMF-Präsident Dr. Hans-Eckhard Sommer wirkte am Eröffnungsplenum mit und hielt einen Impulsvortrag zum Thema "Die Verantwortung des BAMF für den gesellschaftlichen Zusammenhalt – Asylverfahren, Rückkehrberatung, Integrationsangebote".

"Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat eine besondere Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dies gilt insbesondere für Asylverfahren, freiwillige Rückkehr und Integration", sagte Dr. Sommer in seinem Vortrag. Er sprach unter anderem von der Möglichkeit der Digitalisierung, um vorhandene Prozesse zu verbessern und somit einen Beitrag für die Qualität des Asylverfahrens und die Sicherheit in Deutschland zu leisten; sowie von einer gelingenden Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft durch das Erlernen der deutschen Sprache und durch die Vermittlung der Werte. "Ziel der Integrationsarbeit des Bundesamts ist es, dass gemäß der Maxime ‚Fördern & Fordern‘ alle bleibeberechtigten Menschen bedarfsorientiert frühzeitig Integrationsangebote wahrnehmen und schnell auf eigenen Beinen stehen können", so Dr. Sommer.

Im Best-Practice-Dialog "Behördernübergreifend arbeiten mit Blockchain" diskutierten die Leiterin der BAMF-Außenstelle Leipzig, Franziska Köhler, und der Projektleiter zum Modellvorhaben Blockchain im Bundesamt, Haris Trtovac, mit Teilnehmenden zum Einsatz von Blockchain im Asylprozess. "Blockchain verkürzt die Kommunikationswege. Jede im Netzwerk beteiligte Behörde im Asylprozess erhält nahezu in Echtzeit den gleichen Sachstand", erklärte Projektleiter Haris Trtovac.

Am Abschlusspanel "Fazit & Perspektiven 3 Jahre nach der 'Flüchtlingskrise' 2015: Was haben wir gelernt, wie effizient sind unsere Regelungen und Verfahren und wie können wir uns zukünftig besser aufstellen?" nahm für das Bundesamt Vizepräsident Dr. Markus Richter teil.

Menschen sitzen in einem Saal, eine Frau spricht in ein MikrofonZukunftskongress 2018: Frage aus dem Publikum Quelle: © Wegweiser Media & Conferences GmbH

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100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland

Seit Mitte des 19 Jahrhunderts kämpfen Frauen darum, ihrer Stimme mehr Gehör zu verschaffen. 1919 war es endlich soweit: Am 19.01. durften Frauen erstmals wählen und selbst gewählt werden. "100 Jahre Frauenwahlrecht" ist seit dem letzten Jahr auch ein Schwerpunktthema der Arbeit des Dachverbands der Migrantinnenorganisationen, kurz DaMigra (siehe Interview mit DaMigra Geschäftsführerin Dr. Delal Atmaca). Der Dachverband wurde 2014 ins Leben gerufen und versteht sich als Sprachrohr sowie Repräsentantin von mittlerweile 71 Migrantinnenorganisationen. DaMigra setzt sich bundesweit für gleichberechtigte politische, soziale, berufliche und kulturelle Teilhabe von Migrantinnen am gesellschaftlichen Leben in Deutschland ein. Der Verband wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge strukturell gefördert.

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