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Erfolg bei Integrationskursen: Millionen-Marke erreicht

Ausgabe 001/2012
Datum 19.01.2012

Die Integrationskurse für Zuwanderer erfahren großen Zuspruch und haben eine Rekordmarke erreicht: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg hat dem millionsten Interessenten eine Teilnahmeberechtigung ausgestellt. Derzeit besuchen Menschen aus insgesamt mehr als 100 verschiedenen Ländern die Kurse – ein Großteil von ihnen stammt aus der Türkei, Russland und Polen. In den Integrationskursen können Neuzuwanderer oder schon länger in Deutschland lebende Menschen mit ausländischen Wurzeln die deutsche Sprache erlernen und Grundkenntnisse zur Geschichte, Kultur und Rechtsordnung in Deutschland erwerben. Die Integrationskurse sind der Kern staatlicher Integrationsangebote und werden seit 2005 vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge organisiert.

"Die Integrationskurse sind nicht nur die Basis, um erfolgreich die deutsche Sprache zu lernen – sie helfen Zuwanderer auch, Kontakte zu Deutschen zu knüpfen und auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen", betont der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Dr. Manfred Schmidt. Einer aktuellen Studie der Forschungsgruppe im Bundesamt zufolge verbessert der Besuch eines Integrationskurses die Jobchancen von Menschen mit Migrationshintergrund deutlich und trägt zu einer schnelleren gesellschaftlichen Integration bei. So berichten die für die Studie knapp 4.000 zufällig ausgewählten und befragten Teilnehmer, dass ihre Verbundenheit mit Deutschland zugenommen habe.

Der Anteil der Vollzeiterwerbstätigen stieg bei den Teilnehmern von zehn auf 34 Prozent. Eine weitere Verbesserung der Sprachkenntnisse konnten vor allem die Personen erreichen, die nach Abschluss des Kurses weiterführende Angebote wahrgenommen haben – so beispielsweise berufsbezogene Sprachkurse aus dem so genannten ESF-BAMF-Programm. "Zuwanderer zeigen eine hohe Eigenleistung im Kurs und nutzen diesen als Chance, voranzukommen. Dies zeigt sich auch durch den mit rund zwei Dritteln hohen Anteil freiwilliger Teilnehmer", sagte der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Dr. Schmidt.

Die Integrationskurse werden von mehr als 1.300 Trägern im gesamten Bundesgebiet angeboten: darunter vor allem Volkshochschulen, Sprach- und Fachschulen, Bildungsstätten oder kirchliche Trägergruppen. Neben allgemeinen Integrationskursen werden beispielsweise auch Alphabetisierungskurse, Eltern- und Frauenkurse, Intensivkurse oder Jugendintegrationskurse gefördert. Die Sprachkurse umfassen in der Regel zwischen 600 und 900 Stunden. Der anschließende Orientierungskurs dauert 45 Stunden und geht insbesondere auf Rechtsordnung, Geschichte und Kultur Deutschlands ein.

Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

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