BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Pressemeldungen - 4.564 Asylanträge im Januar 2012

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4.564 Asylanträge im Januar 2012

Ausgabe 0005/2012
Datum 14.02.2012

Im Januar 2012 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 4.564 Asylerstanträge gestellt. Die Zahl der Asylbewerber stieg im Vergleich zum Vormonat um 390 Personen (9,3 Prozent).


Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2011 stieg die Zahl der Asylbewerber um 816 Personen (21,8 Prozent).


599 Personen erhielten im Januar 2012 die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Konvention (15,0 Prozent aller Asylentscheidungen). Zudem erhielten 143 Personen (3,6 Prozent) sogenannten "subsidiären Schutz" (Abschiebungsverbote gemäß § 60 Abs. 2, 3, 5 und 7 Aufenthaltsgesetz).


Die Zahlen im Einzelnen:


Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben im Januar 2012 4.564 Personen (Vormonat 4.174 Personen) Asyl beantragt.


Damit ist die Zahl der Asylbewerber gegenüber dem Vormonat um 390 (9,3 Prozent) gestiegen und gegenüber dem Vorjahresmonat um 816 (21,8 Prozent) gestiegen.


Hauptherkunftsländer im Januar 2012 waren:

Nr.LandNovemberDezemberJanuar
1.Serbien904853697
2.Afghanistan624461647
3.Irak507378543
4.Pakistan365387369
5.Iran363323329
6.Syrien279210204
7.Russische Föderation144155202
8.Mazedonien186109154
9.Türkei140122117
10.Indien834892

Neben den 4.564 Erstanträgen wurden im Januar 2012 810 Folgeanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gestellt.


Im Januar 2012 hat das Bundesamt über die Anträge von 3.985 Personen (Vormonat: 3.673) entschieden.


Insgesamt 599 Personen (15,0 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28. Juli 1951 (Genfer Flüchtlingskonvention) zuerkannt. Darunter waren 44 Personen (1,1 Prozent), die als Asylberechtigte nach Art. 16a des Grundgesetzes anerkannt wurden, sowie 555 Personen (13,9 Prozent), die Flüchtlingsschutz nach § 3 des Asylverfahrensgesetzes i.V.m. § 60 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes erhielten.


Darüber hinaus hat das Bundesamt im Januar 2012 bei 143 Personen (3,6 Prozent) Abschiebungsverbote gemäß § 60 Abs. 2, 3, 5 und 7 des Aufenthaltsgesetzes (sog. subsidiärer Schutz) festgestellt.
Abgelehnt wurden die Anträge von 2.076 Personen (52,1 Prozent). Anderweitig erledigt (z.B. durch Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 1.167 Personen (29,3 Prozent).


Die Zahl der Personen, über deren Anträge noch nicht entschieden wurde, betrug Ende Januar 2012 35.321, darunter 31.062 Erstanträge und 4.259 Folgeanträge (Vormonat: 33.773 anhängige Verfahren, davon 29.502 Erst- und 4.271 Folgeanträge).

Quelle: Bundesministerium des Innern

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