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Bundeskanzlerin gratuliert dem Bundesamt zum Jubiläum

Dr. Angela Merkel gratuliert dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zum 60-jährigen Bestehen

Ausgabe 0010/2013
Datum 10.04.2013

Die Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, besuchte am heutigen Mittwoch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das sein 60-jähriges Bestehen im Rahmen eines Festaktes feierte.

Gemeinsam mit dem Bundesminister des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich, empfing der Präsident des Bundsamts, Dr. Manfred Schmidt, die Bundeskanzlerin in der Nürnberger Zentrale der Behörde.

In ihrer Festrede unterstrich die Bundeskanzlerin die gesamtgesellschaftliche Relevanz der Themen Integration und Migration und die wichtige Rolle, die das Bundesamt hierbei einnimmt: „Integration ist noch nicht Teil des Namens des Bundesamtes. Das Bundesamt bewältigt aber große Aufgaben in diesem Bereich und das ist gut und richtig“. „Herkunft darf keine Rolle spielen“, betonte die Bundeskanzlerin, „denn jeder, der sich in die Gesellschaft einbringt, ist ein Gewinn für uns und prägt diese Gesellschaft“.

Gegründet wurde das heutige Bundesamt ursprünglich als „Bundesdienststelle für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge“ im Jahre 1953, 1965 wurde es zum „Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge“ umbenannt. Ende des Jahres 1996 bezog das Bundesamt seine heutige Zentrale in Nürnberg. In den zurückliegenden 60 Jahren durchlief die Behörde einen weit reichenden Umstrukturierungsprozess. Nachdem das Bundesamt in den ersten 50 Jahren seines Bestehens eine reine Asylbehörde war, erhielt es mit In-Kraft-Treten des Zuwanderungsgesetzes im Jahr 2005 umfangreiche Aufgaben im Bereich der Integration und Migration hinzu. Dies spiegelt sich auch im jetzigen Namen „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ wider. Heute sind im Bundesamt mit seinen 22 Außenstellen und vier externen Standorten gut 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon ca. 1.000 in der Nürnberger Zentrale.

Bundesinnenminister Dr. Friedrich dankte in seinem Grußwort den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bundesamtes: „Ohne Ihr großes Engagement wäre die erfolgreiche Entwicklung des Bundesamtes zu einem heute national und international anerkannten Kompetenzzentrum für Migration und Integration nicht möglich gewesen. Dafür danke ich Ihnen sehr herzlich und wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute“.

Dass auch in den kommenden Jahrzehnten neben dem Flüchtlingsschutz viele Herausforderungen und Chancen zur Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenhalts auf die Behörde zukommen, betonte ihr Präsident Dr. Schmidt: „Zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts muss es uns noch besser gelingen, alle Menschen in Deutschland anzusprechen und einzubeziehen. Heute ist oft von einer Willkommens- und Anerkennungskultur die Rede. Wir müssen diese Begriffe in unserer täglichen Arbeit mit Leben füllen“.

Unter den hochrangigen Gästen des Festakts befanden sich neben Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen auch Vertreter von Nichtregierungsorganisationen, Migrantenorganisationen und der Wissenschaft sowie internationale Gäste.

Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

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