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Bundesinnenminister begrüßt syrische Flüchtlinge bei ihrer Ankunft in Deutschland

Ausgabe 0026/2013
Datum 11.09.2013

Am Flughafen Hannover erreichten heute die ersten 107 der 5.000 syrischen Flüchtlinge, die von der Bundesregierung per Charterflug aus der Krisenregion geholt werden, deutschen Boden.

Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich begrüßte die Frauen, Männer und Kinder bei ihrer Ankunft persönlich.

"Ich freue mich sehr, dass wir heute die ersten in den Libanon geflüchteten Syrer bei uns begrüßen können. Diese Menschen haben in den letzten Monaten sehr viel durchgemacht. Sie sind jetzt in Sicherheit. Die Aufnahme der 5000 syrischen Flüchtlinge ist unsere humanitäre Verpflichtung, zugleich ist es ein Signal an die europäischen Partner, das wir eine gesamteuropäische Initiative brauchen."

Bei den heute in Hannover Gelandeten handelt es sich größtenteils um Familien und Alleinerziehende mit Kindern; 54 der 107 Flüchtlinge sind jünger als 18 Jahre. Sie zählen zu den 5.000 besonders schutzbedürftigen Personen, deren Aufnahme Bundesinnenminister Friedrich Ende März beschlossen hatte. Die große Mehrheit wird in den kommenden Wochen und Monaten mit vom Bund gecharterten Maschinen Deutschland erreichen; von denjenigen, die ihre Einreise selbst organisieren, haben seit Juli ca. 300 Personen Deutschland erreicht.

"Die schwierigen Verhältnisse, vor denen die Menschen geflohen sind, können wir alle uns nur schwer vorstellen", so Dr. Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. "Die Menschen sind nun in Sicherheit und können beginnen, das Erlebte zu verarbeiten. Wir werden sie dabei nicht alleine lassen, sondern tatkräftig beim Ankommen unterstützen."

Bevor die Flüchtlinge auf die Bundesländer verteilt werden, wohnen sie zunächst rund 14 Tage im Grenzdurchgangslager Friedland. In Form eines "Wegweiserkurses" erhalten sie grundlegende Deutschkenntnisse und erstes Wissen über ihre neue Heimat. Anschließend werden die Flüchtlinge in ihre Aufnahmekommunen reisen, wo sie unmittelbar an einem Integrationskurs teilnehmen dürfen.

Zusätzlich zu der Aufnahme durch den Bund hat Bundesinnenminister Friedrich für die Bundesländer die Möglichkeit geschaffen, syrische Verwandte von in dem jeweiligen Bundesland lebenden Menschen aufzunehmen. Eine Reihe von Bundesländern macht von dieser Möglichkeit bereits Gebrauch.

Darüber hinaus fordert Bundesinnenminister Friedrich die Einberufung einer europäischen Flüchtlingskonferenz durch die EU. Er wird dies auch zum Gegenstand seiner Gespräche mit den Innenministern der großen europäischen Länder (Frankreich, Italien, Spanien und Polen) beim G6-Treffen machen, das morgen und übermorgen in Rom stattfindet.

Quelle: Bundesministerium des Innern

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