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BAMF startet Ausbildungskooperationen

Interkulturell – innovativ – und branchenübergreifend

Ausgabe 019/2017
Datum 03.07.2017

Die Auszubildenden des Bundesamtes profitieren künftig von Ausbildungskooperationen mit verschiedenen Wirtschaftsunternehmen in der Region und einem damit verbundenen dreifachen Perspektivwechsel.

Für eine moderne Personalqualifizierung ist es heute wichtiger denn je, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellt sich dieser Aufgabe, indem es seinen Auszubildenden künftig einen dreifachen Perspektivwechsel ermöglicht: Interkulturell durch Auslandsaufenthalte im Rahmen des europäischen Austauschprogrammes Erasmus+, innovativ durch eine ansprechende und aktivierende Lernwelt sowie branchenübergreifend durch eine Ausbildungskooperation mit verschiedenen Wirtschaftsunternehmen. Die erste Kooperation mit uvex, einem Fürther Hersteller von Sportausrüstung und Schutzprodukten von Kopf bis Fuß, soll noch in diesem Jahr in einer Pilotphase anlaufen. 

Im Zuge dieser Ausbildungskooperationen sollen Auszubildende des Bundesamtes durch Praxisphasen in Unternehmen vertiefende Kenntnisse in den Bereichen Finanzbuchhaltung und Ein-und Verkauf gewinnen und neue Impulse aufgreifen. Doch die Kooperation ist keine Einbahnstraße, sondern beruht auf Gegenseitigkeit. Darauf hatte Dr. Sebastian Gradinger, Leiter des BAMF-Qualifizierungszentrums, bereits bei der Vorstellung des Projekts vor Personalleitern von knapp 30 Unternehmen der Metropolregion Nürnberg hingewiesen. So sollen die Auszubildenden aus der freien Wirtschaft durch Praxisphasen im Bundesamt vor allem in interkultureller Kompetenz geschult werden. "Durch professionelle und zertifizierte Schulungen zur interkulturellen Sensibilität können wir den Auszubildenden aus der freien Wirtschaft eine Kernkompetenz des aktuellen Arbeitslebens vermitteln – das Verständnis für andere kulturelle Hintergründe. Es wird immer wichtiger sich in die Lage anderer Menschen versetzten zu können", sagt Dr. Gradinger. 

Johann Engelmann, Leiter des Personalmanagements uvex group, nahm die  Möglichkeiten, die sich durch die Kooperationen bieten, sehr positiv auf und signalisierte seine Bereitschaft für das Projekt. Noch in diesem Jahr soll deshalb die Ausbildungskooperation zwischen dem Bundesamt und dem Unternehmen in einer Pilotphase anlaufen. Dazu Dr. Gradinger: "In der heutigen Zeit ist es von besonderer Bedeutung, jungen Menschen die Möglichkeit eines Perspektivenwechsels zu bieten. Wir hoffen, dass wir das Projekt durch Kooperationen mit weiteren Unternehmen der Region ausbauen können."


Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

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