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Meilenstein im digitalen Wandel: BAMF richtet IT-Labor ein

Ausgabe 022/2017
Datum 11.07.2017

Vier Männer und eine Frau durchschneiden ein rot-weißes Bandv.li.n.re.: Dr. Markus Richter, IT-Leiter, Ralph Tiesler, Vizepräsident, (beide BAMF), Katrin Lange, Staatssekretärin (Land Brandenburg), Klaus Vitt, Staatssekretär (BMI) und Rudolf Scheinost, Gesamtpersonalrat (BAMF) eröffnen das IT-Labor im Bundesamt Quelle: © BAMF

Als eine der ersten deutschen Behörden hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ein zukunftweisendes IT-Labor eingerichtet, das eine agile Softwareentwicklung systematisch fördert. Damit kann das Bundesamt auf sich verändernde Anforderungen, wie schwankende Zugangszahlen, technisch noch flexibler reagieren. Das IT-Labor wurde heute im Rahmen eines Festakts eingeweiht.

Die hohe Zuwanderung ist für Deutschland und seine Behörden immer auch digitale Herausforderung. Asylverfahren, Flüchtlingsschutz oder Motor der bundesweiten Integration: Das Bundesamt steht gegenwärtig vor höchst unterschiedlichen und sich rasch verändernden Aufgaben. Wesentlicher Erfolgsfaktor, um sie zu bewältigen, ist die konsequente Digitalisierung seiner Geschäftsprozesse. Über 30 IT-Projekte, von der Ankommen App bis zum Organisationstool für die berufsbezogene Sprachförderung, strebt das Bundesamt mit seiner Digitalisierungsagenda an. Um sie zeitnah umzusetzen, hat es ein IT-Labor eingerichtet, in dem eine besondere Form der Projektarbeit, die agile Entwicklungsmethode Scrum, angewandt wird. "Als moderne Behörde ist es entscheidend, schnell und flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Das IT-Labor verbessert mit seinen agilen Softwarelösungen unsere technische Anpassungsfähigkeit – ein weiterer wichtiger Schritt hin zur ‚atmenden Behörde‘", kommentiert Ralph Tiesler, Vizepräsident des Bundesamts, die heutige Eröffnung.

Ausgangspunkt zukünftiger IT-Innovationen

Entscheidend für die agile Projektarbeit ist, wie eng sich IT und Fachseite verzahnen. Der dafür notwendige kreative Raum findet sich im neuen IT-Labor, wo hochkommunikative und rollenorientierte Teamstrukturen bestehen. Die dort angewandte Scrum-Methode setzt auf kleine selbstorganisierende Teams, die sich aus Nutzern und Entwicklern zusammensetzen. Das Team wird ergänzt durch einen Scrum-Master, der sich um die Weiterentwicklung des Teams sowie die Einhaltung der Scrum-Regeln kümmert. So wird sichergestellt, dass das Produkt den Nutzeranforderungen bestmöglich genügt. In schnellen Sprints, wiederholende Entwicklungszeiträume mit fixierter Dauer, entwickelt das Scrum-Team im IT-Labor zukünftig gemeinsam Softwarelösungen. Sollten sich Anforderungen, beispielsweise gesetzliche Vorgaben, zwischenzeitlich ändern, Umsetzungsprobleme auftauchen oder neue Nutzerwünsche formuliert werden, kann das so zeitnah berücksichtigt werden. "IT-Labore sind Orte konzentrierter digitaler Kreativität. Was man bislang in erster Linie von großen IT-Konzernen oder einschlägigen Start-Ups kannte, wird im Bundesamt Ausgangspunkt zukünftiger IT-Innovationen sein. Wir haben hier exzellente Bedingungen für kluge Köpfe geschaffen", sagt Dr. Markus Richter, Abteilungsleiter Infrastruktur und IT im Bundesamt.

Kreativer Kommunikationsraum für das Scrum-Team

Zunächst wurden 20 Mitarbeiter zu Scrum-Mastern ausgebildet, darunter auch einige Führungskräfte. Schon deren erstes Projekt verlief absolut erfolgreich. Ihr Arbeitsplatz ist nun das aus drei Räumen bestehende IT-Labor: Ein Arbeitsraum mit hochmoderner technischer Ausstattung, ein Kommunikationsraum sowie ein Präsentations- und Meetingraum. Diese Strukturen eimöglichen eine noch bessere Beratung der Fachbereiche durch die IT. Marktbeobachtung, kurzfristige Proof-of-Concepts und ständiger Ideenaustausch machen das Arbeiten und mögliche Weiterentwicklungen transparent.

Grafik zu einer TeamstrukturDie Grafik können Sie herunterladen, wenn Sie darauf klicken. Quelle: © BAMF

Grafik zu einer RaumstrukturDie Grafik können Sie herunterladen, wenn Sie darauf klicken. Quelle: © BAMF

Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

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