BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Das BAMF - EMN - Europäisches Migrationsnetzwerk

Navigation und Service

zur Startseite

Den Menschen im Blick. Schützen. Integrieren.

EMN - Europäisches Migrationsnetzwerk

Studien im Rahmen des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN)

Ziel des Netzwerks ist es, objektive, zuverlässige und vergleichbare Informationen aus dem Bereich Migration und Asyl auf europäischer und nationaler Ebene zur Verfügung zu stellen, um sowohl Politik und Entscheidungsverfahren in der Europäischen Union zu unterstützen als auch die breite Öffentlichkeit zu informieren.

Mit Blick auf dieses Ziel erstellt die Nationale Kontaktstelle unter anderem die im EMN gemeinsam vereinbarten nationalen Studien sowie einen jährlichen Politikbericht für Deutschland. Die wissenschaftlichen Arbeiten hierzu werden in der Forschungsgruppe des Bundesamtes durchgeführt. Alle Aktivitäten der Kontaktstelle werden von der EU-Kommission kofinanziert.

EMN-Studien 2014 zur Wirksamkeit von Wiedereinreisesperren und Rückübernahmeabkommen, zur Abschiebungshaft und Alternativen zur Abschiebungshaft, zu Unbegleiteten Minderjährigen und zu den Mobilitätsbestimmungen für Selbstständige und Investoren aus Drittstaaten

Im Jahr 2014 erstellt das EMN vier Fokus-Studien. Die erste Fokus-Studie stellt die gesetzlichen Grundlagen, die Verfahrensweise bei (Wieder-)Einreisesperren für Drittstaatsangehörige sowie den Umfang und die Struktur der an bundesdeutschen Grenzen festgestellten Personen mit (Wieder-)Einreisesperre dar. Darüber hinaus werden die vorhandenen Rückübernahmeabkommen benannt und deren Umfang und Inanspruchnahme aufgezeigt. 

Die zweite Fokus-Studie beschreibt die rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen von Abschiebungshaft und den Alternativen zur Abschiebungshaft. Desweiteren werden sowohl die Organisations- und Verfahrensstrukturen auf Bundes- und Landesebene beschrieben, als auch die Haftbedingungen in den speziellen Abschiebungshafteinrichtungen und Abschiebungshaftabteilungen von Justizvollzugsanstalten aufbereitet. 

Die dritte Fokus-Studie untersucht die aufenthalts- und sozialrechtliche Situation von unbegleiteten Minderjährigen sowie die Organisation ihrer Unterbringung, Integration und (freiwilligen) Rückkehr. Darüber hinaus werden die Übergangsphase zur Volljährigkeit sowie die damit einhergehenden aufenthaltsrechtlichen Konsequenzen analysiert. 

Die vierte Fokus-Studie beschäftigt sich mit den Mobilitätsbestimmungen für Selbstständige und Investoren aus Drittstaaten, wobei die institutionellen Rahmenbedingungen für ausländische Investoren und Unternehmer im Vordergrund der Analyse stehen.

EMN-Studien 2013 zur Gewinnung von Fachkräften, Organisation der Aufnahmeeinrichtungen, Identifizierung von Opfern von Menschenhandel und zu Sozialleistungsansprüche von Drittstaatsangehörigen

Im Jahr 2013 erstellte das EMN drei Fokus-Studien sowie eine umfangreichere Studie zur sozialen Absicherung von Drittstaatsangehörigen in Deutschland.

Die erste der drei Fokus-Studien stellt die nationale Strategie und die Maßnahmen zur Gewinnung von hochqualifizierten und qualifizierten Drittstaatsangehörigen in prägnanter Form dar. Zudem gibt sie einen statistischen Überblick der Zuwanderung von hochqualifizierten und qualifizierten Drittstaatsangehörigen und geht auf Herausforderungen und Hindernisse ein. Die zweite Fokus-Studie beleuchtet die Organisation der Aufnahmeeinrichtungen sowie die materielle Versorgung von Asylbewerbern. Ein Schwerpunkt wurde dabei auf Flexibilität des Aufnahmesystems und dessen Fähigkeit, bei steigenden Asylbewerberzahlen eine adäquate Unterbringung und Versorgung zu gewährleisten, gelegt. Die dritte Fokus-Studie untersucht in welchem Umfang im Rahmen des Asylverfahrens und der Zwangsrückkehr Opfer von Menschenhandel identifiziert werden. Sie geht dabei auf die Kooperation zwischen den beteiligten Behörden sowie Schulungs- und Evaluierungskonzepte ein.

EMN-Studien 2012 zur Situation von Studierenden aus Drittstaaten, dem Familiennachzug, Maßnahmen zur Identitätsfeststellung und der europäischen Binnenmigration

2012 führte die deutsche Kontaktstelle des EMN eine größere thematische Studie zur Zuwanderung von Studierenden aus Drittstaaten durch. Im Vordergrund der Studie stehen die politischen Maßnahmen, mit denen die Bundesrepublik Drittstaatsangehörigen die Aufnahme ein es Studiums in Deutschland ermöglicht, aber auch die Gestaltung des Zugangs zum Arbeitsmarkt während und im Anschluss an das Studium.

Neben dieser größeren Studie wurden im Jahr 2012 zum ersten Mal sogenannte Fokus-Studien durchgeführt. Mit diesem neuen Format soll den Bedürfnissen politischer Entscheidungsträger nach zeitnah erstellten, kompakten Informationen Rechnung getragen werden. Die erste der drei Fokus-Studien beschäftigte sich mit den rechtlichen und politischen Maßnahmen, die den Missbrauch des Familiennachzugs verhindern sollen, während sich die weiteren Studien mit den Herausforderungen bei der Identitätsfeststellung von Migranten im Rahmen des Asylverfahrens sowie von Abschiebungen und der EU-Binnenmobilität von Drittstaatsangehörigen befassten.

Darüber hinaus wurde die EMN-Studie „Die Organisation der Asyl- und Zuwanderungspolitik in Deutschland“ aus dem Jahr 2009 aktualisiert. Die Studie bietet einen Überblick zur Organisation der Asyl- und Migrationspolitik in der Bundesrepublik. Neben der Darstellung und Analyse der institutionellen Strukturen werden auch die wichtigsten Rechtsgrundlagen und Verfahrensabläufe diskutiert.

Deutsche EMN-Studien in den Vorjahren

Im Jahr 2011 entstanden im EMN zwei thematische Studien. Die erste Studie, Visumpolitik als Migrationskanal, untersuchte den Zusammenhang von Migrations- und Visumpolitik und ging der Frage nach, inwiefern die Visumpolitik einen Beitrag zur Steuerung und Kontrolle der Migration leistet. Die zweite Studie beschäftigte sich mit Maßnahmen zur Verhinderung und Reduzierung irregulärer Migration in der EU. Im Rahmen dieser Studie entstand ein Überblick über die vorhandenen Ansätze, Mechanismen und Maßnahmen im Umgang mit irregulärer Migration in den Mitgliedstaaten.

Die beiden Studien des Jahres 2010 thematisierten Fragen der Arbeitsmigration: zum einen wurden nationale Praktiken und Strategien zur Deckung des Arbeitskräftebedarfs durch Zuwanderung untersucht, zum anderen Erkenntnisse über zirkuläre und temporäre Migration gewonnen.

Frühere Studien beschäftigten sich unter anderem mit asyl- und ausländerrechtlichen Themen wie nicht EU-harmonisierten Formen des Flüchtlingsschutzes (2009), unterstützter freiwilliger Rückkehr (2009) und unbegleiteten minderjährige Migranten (2008). Ferner entstand eine Überblicksstudie zur Organisation der Asyl- und Zuwanderungspolitik in Deutschland (2008).

Bereits während der Pilotphase des EMN zwischen 2004 bis 2007 wurden sowohl umfangreichere Forschungsstudien als auch so genannte Kleinstudien erstellt, die unterschiedliche Themenfelder innerhalb der Bereiche Migration, Asyl und Integration abdeckten. Im Jahr 2007 wurde eine Kleinstudie über den Familiennachzug nach Deutschland durchgeführt. Bei den Kleinstudien dominierten Fragen der Arbeitsmigration wie die Arbeitsmarktbeteiligung von Ausländern im Gesundheitssektor in Deutschland oder die Migration von hoch Qualifizierten und hochrangig Beschäftigten aus Drittstaaten nach Deutschland (beide 2006).

Die Forschungsstudien hatten einen Migrationsschwerpunkt und behandelten die freiwillige und zwangsweise Rückkehr aus Deutschland (2006) bzw. Illegal aufhältige Drittstaatsangehörige in Deutschland (2005). Dazu gab es noch die eher überblicksartig angelegte Analyse des Einflusses von Zuwanderung auf die deutsche Gesellschaft (2004).

Datum 12.08.2014

Zusatzinformationen

Fraud Phone Calls!
Falsche Drohanrufe!

Rotes Warnsymbol und Schriftzug "Vorsicht!"

Further Information: Click here!
Weitere Informationen: Hier klicken!

Kontakt

Sie haben Fragen? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns!

Dr. Axel Kreienbrink

Migrationsforschung
Forschungsfeld I "Weltweite und irreguläre Migration, Islam, Demographie, Forschungstransfer, Wissenschaftliche Leitung des Doktorandenprogramms"

Frankenstraße 210
90461 Nürnberg
Telefon: +49 911 943 4405
Telefax: +49 911 943 4007
E-Mail: Nachricht schreiben
zum Kontaktformular

Dr. Andreas Müller

Migrationsforschung
Forschungsfeld I "Weltweite und irreguläre Migration, Islam, Demographie, Forschungstransfer, Wissenschaftliche Leitung des Doktorandenprogramms"

Frankenstraße 210
90461 Nürnberg
Telefon: +49 911 943 4423
Telefax: +49 911 943 4007
E-Mail: Nachricht schreiben
zum Kontaktformular

Janne Grote

Migrationsforschung
Forschungsfeld I "Weltweite und irreguläre Migration, Islam, Demographie, Forschungstransfer, Wissenschaftliche Leitung des Doktorandenprogramms"

Frankenstraße 210
90461 Nürnberg
Telefon: +49 911 943 4415
Telefax: +49 911 943 4007
E-Mail: Nachricht schreiben
zum Kontaktformular

Michael Vollmer

Migrationsforschung
Forschungsfeld I "Weltweite und irreguläre Migration, Islam, Demographie, Forschungstransfer, Wissenschaftliche Leitung des Doktorandenprogramms"

Frankenstraße 210
90461 Nürnberg
Telefon: +49 911 943 4429
Telefax: +49 911 943 4007
E-Mail: Nachricht schreiben
zum Kontaktformular

Ansprechpartner und Adressen