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Rückkehr mit "StarthilfePlus"

Das Forschungsprojekt untersucht Rückkehrmotive und Reintegrationsprozesse von Rückkehrern, die im Bundesprogramm "StarthilfePlus" gefördert werden

In Ergänzung des Bund-Länder-Programms REAG/GARP (Reintegration and Emigration Programme for Asylum-Seekers in Germany/Government Assisted Repatriation Programme) führte die Bundesregierung im Februar 2017 das Rückkehrförderprogramm "StarthilfePlus" ein. "StarthilfePlus" bietet insbesondere für Personen mit geringen Erfolgschancen im Asylverfahren einen finanziellen Anreiz für die frühzeitige Entscheidung zur freiwilligen Rückkehr.

Die wissenschaftliche Begleitung des Programms durch das Forschungszentrum des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge und die Internationale Organisation für Migration (IOM) zielt darauf, Erkenntnisse zu Rückkehrprozessen zu erlangen, die für die Weiterentwicklung von "StarthilfePlus" und für die Ausrichtung der Rückkehrförderung insgesamt relevant sind. Untersucht wird, welche Umstände und Motive für die Entscheidung zur Rückkehr ausschlaggebend sind. Darüber hinaus sollen Erkenntnisse zur Lebenssituation von "StarthilfePlus"-Teilnehmenden ein halbes Jahr nach ihrer Rückkehr gewonnen werden. Zudem wird der Frage nachgegangen, unter welchen Voraussetzungen es Zurückgekehrten gelingt, erste Schritte der Reintegration erfolgreich zu bewältigen und inwiefern die finanzielle Förderung dazu beitragen kann.

Die Umsetzung des Forschungsprojektes basiert auf einer Kombination aus quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden. Kernstück ist eine standardisierte internetbasierte Befragung von Zurückgekehrten in zwölf ausgewählten Zielstaaten sechs bis acht Monate nach der Ausreise aus Deutschland. Ergänzend zur quantitativen Befragung werden mit einer qualitativen Begleitstudie vertiefte Erkenntnisse über ausgewählte Aspekte des Rückkehrprozesses – insbesondere zu den Themen Rückkehrentscheidung und Reintegration – gewonnen.

Datum 12.01.2018

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Freizügigkeitsmonitoring: Jahresbericht 2017 erschienen

Im gesamten Jahr 2017 wurden insgesamt 634.836 Zuzüge von Unionsbürgern nach Deutschland registriert, während 377.892 Unionsbürger aus Deutschland fortgezogen sind. Dies und mehr ist dem aktuellen Freizügigkeitsmonitoring des Forschungszentrums auf Basis des Ausländerzentralregisters (AZR) zu entnehmen.

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