Effekte der Migrationssteuerung bei Erwerbstätigen durch das Zuwanderungsgesetz
- Erscheinungsdatum:
- 24.10.2006
Die Expertise von Max Steinhardt, Elmar Hönekopp, PD Dr. Michael Bräuninger, Dragos Radu und Prof. Dr. Thomas Straubhaar analysiert den Einfluss der neuen Arbeitsmigranten auf die Beschäftigungssituation sowie auf Lohnniveau und –struktur in den relevanten Arbeitsmärkten. Es wird der (potenzielle) Beitrag dieser Erwerbsmigration zum sektoralen Strukturwandel und zu einer wissensbasierten Dienstleistungsökonomie ge-schätzt. Zudem identifiziert die Studie mit den relevanten Einkommens-, Karriere- und Berufsaussichten die wesentlichen Push- und Pull-Faktoren für das Zuwanderungsgeschehen (Hoch-) Qualifizierter.
Aus der Studie geht hervor, dass bei einer Zuwanderung Hochqualifizierter mit positiven Effekten auf inländische Löhne und Beschäftigung zu rechnen ist. Die Wachstums- und Arbeitsmarktprobleme in Deutschland können dadurch aber kaum verringert werden. Gleichwohl sollten die Spielräume des Aufenthaltsgesetzes zur Migrationssteuerung genutzt werden.
Die Arbeit betont, das Zuwanderungsgesetz ermögliche es, Teilarbeitsmärkte mit Arbeitskräfteengpässen für Zuwanderung zu öffnen, ohne dass es zu spürbaren Verwerfungen komme.
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