Rückkehrförderung
Für Ausländer, die freiwillig in ihr Heimatland zurückkehren wollen, bestehen vielfältige Angebote zur Rückkehrförderung.
Programme REAG und GARP
Bei REAG (Reintegration and Emigration Programme for Asylum-Seekers in Germany) und GARP (Government Assisted Repatriation Programme) handelt es sich um zwei (zusammengefasste) Programme zur Förderung der freiwilligen Rückkehr und der Weiterwanderung. Im Jahr 2009 wurden 3.120 Personen mit REAG und GARP gefördert. Allein in den vergangenen sieben Jahren konnte somit über 44.620 Menschen durch die Programmleistungen ermöglicht werden, in ihre Heimatländer zurückzukehren. Die Programme werden vom Referat "Rückkehrförderung, ZIRF, Vorübergehender Schutz, Verbindungspersonal
" verwaltet.
Die Rückkehrförderung erfolgt auch in enger Abstimmung mit dem Europäischen Flüchtlingsfonds (EFF) und dem Europäischen Rückkehrfonds (ERF).
Zentralstelle für Informationsvermittlung zur Rückkehrförderung (ZIRF)
Das Bundesamt hat Mitte 2003 die ZIRF eingerichtet. Sie wertet Daten und Informationen aus, die insbesondere durch den Informationsaustausch mit den auf dem Gebiet der Rückkehrförderung tätigen Institutionen bekannt werden. Solche Informationen zu Förderprogrammen und zu den Lebensbedingungen in den Heimatländern finden Eingang in die öffentlich zugängliche ZIRF-Datenbank.



