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Demographie von Migranten in Deutschland
Die Rolle von Migrationsbewegungen angesichts des demographischen Wandels wurde in Wissenschaft und Öffentlichkeit bereits mehrfach thematisiert. Das demographische Verhalten von Migrantinnen und Migranten ist dagegen bisher wenig erforscht. Aufgrund eines zukünftig weiter steigenden Anteils von Personen mit Migrationshintergrund widmen sich Wissenschaft und Öffentlichkeit derzeit vermehrt diesem Thema.Das Bundesamt veranstaltete zu diesem Thema in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Demographie e.V. (DGD) eine Fachkonferenz, die großes Interesse an den Ergebnissen der Demographieforschung weckte.
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Rückkehrunterstützung in Deutschland
Mit Fragen der Rückkehrunterstützung von Drittstaatsangehörigen sowie deren Reintegration im Herkunftsland beschäftigt sich eine neue Studie des Bundesamts im Rahmen einer europaweiten Studie für das Europäische Migrationsnetzwerk. Programme zur Rückkehrunterstützung in Deutschland sind äußert vielseitig. Verstärkt werden Ansätze verfolgt, die neben finanziellen Anreizen auch spezielle Auffang- und Wiedereingliederungsstrukturen in den Rückkehrländern bieten. Wie viele Menschen durch bundesweite Rückkehrprogramme zurückkehren und wie die Rückkehrunterstützung weiterentwickelt werden kann erfahren Sie hier.
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Ergebnisse zu Fortschritten in der Integration veröffentlicht
Eine umfassende Datenbasis zu den Lebensverhältnissen der fünf größten Ausländergruppen bietet die durch das Bundesamt veröffentliche Studie "Fortschritte der Integration". Welche Fortschritte bei der Integration der in Deutschland lebenden türkischen, griechischen, italienischen und polnischen Personen sowie von Personen aus den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien zu verzeichnen sind und wie diese Gruppen in Deutschland leben, erfahren Sie hier.
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Pressemitteilungen
09.07.2010
Im ersten Halbjahr 2010 wurden in Deutschland 15.579 Asylerstanträge gestellt. Damit kamen im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres 3.125 Asylerstantragsteller (+ 25,1 Prozent) mehr nach Deutschland.
17.06.2010
Die Integrationspolitik ist und bleibt ein Schwerpunkt der Arbeit der Bundesregierung. Bildung und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind die zentralen Themen des Koalitionsvertrags. Jede Investition hier ist eine sichere Investition in unsere Zukunft.
Mit diesen Worten eröffnete Klaus-Dieter Fritsche, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, die ersten Nürnberger Tage für Integration.
Veranstaltungen
Im Rahmen des Forschungs-Praxis-Projektes: "Integrationspotenziale in kleinen Städten und Landkreisen" findet die Fachtagung "Angebotsstrukturen für Integration im ländlichen Raum" vom 15. – 16. September 2010 in Darmstadt statt.
Stellenangebote des Bundesamtes
20.07.2010
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. einen Wissenschaftlichen Mitarbeiter im Referat 22FII (Empirische Sozialforschung) in Nürnberg.
16.07.2010
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Referentin bzw. einen Referenten für das Referat 312 (Religiöse, weltanschauliche und kulturelle Aspekte der Integration, Geschäftsstelle DIK) in Nürnberg.
14.07.2010
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Sachbearbeiterin bzw. einen Sachbearbeiter für das Referat 234 (Technische Kommunikationssysteme Migration, Integration und Ausländerwesen, Querschnittsbereiche) in Nürnberg.
Willkommen in Deutschland

Die Broschüre "Willkommen in Deutschland" wendet sich in erster Linie an Neuzuwanderer.
Sie enthält erste Informationen für alle wichtigen Lebensbereiche wie Wohnung, Arbeit und Schule. Vor allem jedoch finden Sie hier Ansprechpartner und Kontaktstellen, die Ihnen Antworten auf Ihre Fragen geben und Ihnen dabei helfen können, sich in Ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden.
Auf den Internetseiten des Bundesministeriums des Innern steht diese Broschüre auch in englischer, türkischer, russischer, polnischer und arabischer Sprache zur Verfügung. Dort können Sie die Broschüre und ihre Anhänge auch in gedruckter Form bestellen.
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Clearingstelle Präventionskooperation
Die Clearingstelle Präventionskooperation ist eine bundesweite Koordinierungsinstitution, die als Geschäftsstelle einen Überblick über sämtliche Kooperationsprojekte zwischen Sicherheitsbehörden und muslimischen Organisationen anstreben und die Umsetzung dieser Projekte unterstützen soll. Sie wurde durch Beschlussfassung der 3. Plenarsitzung der Deutschen Islam Konferenz (DIK) am 13. März 2008 beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ins Leben gerufen.
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Projekt "XAusländer" soll Austausch ermöglichen
Bund und Länder haben das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit der Entwicklung eines Standards beauftragt, welcher den Austausch von Daten zwischen den Behörden in der Ausländerverwaltung erleichtern, die Neuerfassung von Daten deutlich reduzieren und die Wiederverwendung empfangener Daten in eigenen Fachanwendungen technisch ermöglichen soll. Diese Arbeiten bilden eine wichtige Voraussetzung für einen vereinfachten Nachrichtenaustausch zwischen den Ausländerbehörden.
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Publikationen

06.07.2010
Im Entscheiderbrief 7/2010 behandelt die Rubrik "Verfahren" die Rücknahme der Vorbehaltserklärung gegenüber der Kinderrechtskonvention, das Informationsportal Ausländerwesen und die neuen Reisepässe für Eritea. Unter "Aktuelle Rechtsfragen" finden Sie unter anderem Ausführungen des österreichischen Asyl- und Verfahrensgerichtshofs zum Schutz von Integration durch die Europäische Menschenrechtskonvention. Der "Blick zum Nachbarn" liefert aktuelle Informationen aus Europa.

02.07.2010
Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe befasst sich mit der Lastenteilung und Solidarität in Flüchtlingsfragen innerhalb der Europäischen Union.
Aus dem Inhalt:
- Bericht über die Umsetzung der Qualifikationsrichtlinie
- Gerichtshof der Euopäischen Union: Schutz des UNRWA nur bei tatsächlicher Inanspruchnahme
- Europäisches Migrationsnetzwerk: Neue Studie über Rückkehrunterstützung in Deutschland

17.05.2010
Der Jahresbericht 2009 der Forschungsgruppe im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gibt einen Überblick über die Aktivitäten und Leistungen der Forschungsgruppe im Jahr 2009. Der Themenschwerpunkt des Jahresberichts liegt auf der Vorstellung der derzeit laufenden Projekte, sowie deren Bearbeitungsstand und hierzu veröffentlichter Forschungsergebnisse. Ferner fasst der Jahresbericht die Publikationstätigkeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen und stellt die vielseitigen Kontakte und Kooperationen mit anderen Institutionen/Forschungseinrichtungen dar.

03.02.2010
Das Bundeskabinett hat am 03.02.2010 den vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erarbeiteten Migrationsbericht 2008 verabschiedet. Der Bericht gibt einen Überblick über das Migrationsgeschehen in Deutschland und Europa. Er geht ausführlicher als bislang auf die Arbeitsmigration sowie die Abwanderung von Deutschen und Ausländern ein.

05.04.2010
Das Thema im Fokus: Migration und Gesundheit
Die aktuelle Ausgabe beleuchtet aus unterschiedlichen Blickwinkeln Fragen über Zuwanderung, Gesundheit und Medizin mit Informationen aus Praxis und Wissenschaft.

15.03.2010
Der erste Band der neuen Reihe Beiträge zur Migration und Integration beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Muslime in europäischen Gesellschaften organisieren und wie sich das Verhältnis dieser Organisationen zum Staat darstellt.

27.01.2010
Die Studie "Vor den Toren Europas? Das Potenzial der Migration aus Afrika" liefert eine aktuelle und ausführliche Analyse der Faktoren, die auf dem afrikanischen Kontinent zukünftige Migrationen auslösen können.

25.06.2009
Mit der Studie "Muslimisches Leben in Deutschland" des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge liegt die erste bundesweit repräsentative Datenbasis über Muslime vor. Sie gibt mit ca. 6.000 befragten Personen aus 49 muslimisch geprägten Herkunftsländern einen umfassenden Überblick über das muslimische Leben in Deutschland, insbesondere zu Anzahl der Muslime in Deutschland, Glaubensrichtungen, religiöse Praxis und verschiedenen Aspekten der Integration.