Erfolgskontrolle in Erstorientierungskursen , Format: Artikel, Bereich: Integration

Das Konzept der Lernzielchecks

Im Rahmen sogenannter Lernzielchecks (LZC) überprüft die EOK-Kursleitung regelmäßig den Lernstand der EOK-Teilnehmenden, basierend auf den im EOK-Konzept definierten Lernzielen des jeweiligen Moduls. Den genauen Inhalt und die Methode der LZC kann die Lehrkraft selber auswählen, sodass sich der LZC optimal in den Unterricht einfügt und zu den Teilnehmenden passt. Die "Handreichung für EOK-Lehrkräfte" enthält für jedes Teillernziel der EOK einen beispielhaften Vorschlag für LZC. Lehrkräfte können LZC jedoch auch selbständig entwickeln.

Die einzelnen LZC sollten so konzipiert werden, dass sie sich gut in die 300 UE des Unterrichts integrieren lassen und Aufgabentypen enthalten, die den Teilnehmenden bereits bekannt sind und mit denen diese gut zurechtkommen.

Die Durchführung von Lernzielchecks

Die Lehrkräfte organisieren innerhalb des Unterrichts die Anlässe für LZC nach eigenem Ermessen. Da die EOK ein niederschwelliges Kursangebot sind, sind LZC ausdrücklich nicht als Prüfung deklariert. Lernende wissen aber, dass sie im Rahmen bestimmter Übungen zeigen können, dass sie Lerninhalte verstanden haben bzw. lernzielorientierte Kompetenzen erworben haben.

Innerhalb des Unterrichts wird auf die Teillernziele hingearbeitet und die Zielerreichung mithilfe von LZC überprüft. Die Lehrkräfte können dazu die Übungen und Vorschläge für LZC nutzen, die sich in der EOK-Handreichung am Ende jedes Teillernziels in farblich hinterlegten Kästen befinden. Diese beinhalten eine kurze Beschreibung des LZC, verweisen auf Materialien und Kopiervorlagen und definieren, wie eingeschätzt werden könnte, ob Teilnehmende das Teillernziel erreicht haben. Lehrkräfte, welche statt der LZC aus der EOK-Handreichung lieber selbst entwickelte LZC nutzen möchten, können das sehr gerne tun.

Teillernziel erreicht?

Die Entscheidung, ob Teilnehmende ein Teillernziel erreicht haben, trifft die Lehrkraft. Sie kann dazu, wie in den LZC der Handreichung, Minimalanforderungen definieren, welche die Bewertung leiten. Die Einschätzung ist dadurch einheitlich und nicht willkürlich. Wichtig ist jedoch: Bei den LZC geht es nicht darum zu prüfen, ob EOK-Teilnehmende Wissen vollständig korrekt abrufen können. Das Erfüllen von Mindestanforderungen zeigt vielmehr, dass bestimmte "Grundprinzipien" und "Kernbotschaften" verstanden werden bzw. vermittelt werden können.

Dokumentation der Ergebnisse von LZC

Im Anschluss an die Durchführung der LZC werden die Ergebnisse durch die Lehrkraft in den hierfür vorgesehenen Dokumentationsbogen eingetragen. Dokumentiert wird hier, wie viele der am Tag des LZC anwesenden Teilnehmenden das Teillernziel erreicht haben. Die Lehrkraft erfasst die Zahlen und reicht den Dokumentationsbogen an ihre jeweilige EOK-Kurskoordination weiter. Diese überträgt die Ergebnisse ins Online-Monitoring.

Ausführliche Informationen zur Erfolgskontrolle und den LZC enthält das Kapitel "Lernzielchecks in Erstorientierungskursen" in der EOK-Handreichung für Lehrkräfte. Dieses Kapitel finden Sie in der Downloadliste.