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EU-Fonds "AMIF" stellt sich vor

Der Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) startete in die Förderperiode mit einer Auftaktveranstaltung am 14.05.2014 in Berlin

Datum 26.05.2014

Projekte in den Bereichen Integration, Flüchtlingshilfe und Rückkehrförderung fördert die EU in allen Mitgliedstaaten mit dem Asyl, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF). Haben Sie ein passendes Projekt? Lesen Sie hier über die Fördermöglichkeiten.

2014 hat die neue europäische Förderperiode unter dem Asyl-, Migrations-, und Integrationsfonds (AMIF) begonnen. Der Fonds orientiert sich in der Zielrichtung an dem SOLID-Fonds, bringt aber auch viele Änderungen, sowohl auf der konzeptionellen als auch auf der operativen Ebene mit sich.

Das Förderprogramm AMIF wird durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) verwaltet.

Vertreter des BAMF und des BMI beantworten ausführlich, was sich mit dem Förderprogramm AMIF ändert. Vertreter des BAMF und des BMI beantworten ausführlich, was sich mit dem Förderprogramm AMIF ändert. Quelle: BAMF

Mit einem umfassenden Informationsprogramm macht das BAMF auf den neuen EU-Fonds aufmerksam. Bereits in den Vormonaten informierte das BAMF in Gesprächen und Regionaltagungen alle Organisationen, an die sich das neue Förderprogramm AMIF richtet.

Die Zentrale Informationsveranstaltung am 14.05.2014 in Berlin gab allen Beteiligten die Gelegenheit, sich auf die Ausschreibung vorzubereiten und bot den Teilnehmern einen umfassenden Überblick über:

  • die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen,
  • die Ausrichtung der Fondsstrategie und
  • die technischen Voraussetzungen.

Neben Frau Kotthaus als Vertreterin der EU-KOM in Deutschland, begrüßte auch der Vizepräsident des Bundesamts, Dr. Griesbeck, die Tagungsteilnehmer. Beide betonten die gute Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Organisationen - der EU, dem BAMF, dem BMI, den Ländern und den Trägern - im Entstehungs- und Umsetzungsprozesses des AMIF.

Die Resonanz auf die Veranstaltung war im Vorfeld bereits sehr hoch und zeigte das große Interesse am neuen Fonds. Vertreten unter den Anmeldungen waren fast alle Bundesländer mit verschiedenen Ressorts, die Spitzenverbände der freien Wohlfahrt, Vertreter von IOM und viele verschiedene Organisationen und Träger.

Was ändert sich mit dem neuen Förderprogramm AMIF?

Der neue Fonds bringt einige wesentliche Verbesserungen in der Umsetzung mit sich, so z.B.

  • Antragsstellung und Zuwendungsverfahren über ein elektronisches System,
  • Vereinfachung der Auszahlung durch Mittelanforderungsverfahren sowie
  • einen maximalen Förderbeitrag von bis zu 75 %.

Welche Voraussetzungen müssen für eine Projektförderung erfüllt sein?

Innerhalb der Antragsverfahren werden hauptsächlich

  • Projektkonzeption,
  • Erfahrung und Qualifikation des Antragstellers sowie
  • wirtschaftliche Verwendung der Finanzmittel

bewertet.

Hervorhebung als Achtung: Hinweis

Bei Ihrer Antragstellung für eine Projektförderung spielen folgende Aspekte eine entscheidende Rolle:

  • Im Rahmen der Projektkonzeption ist insbesondere der EU-Mehrwert und die Übereinstimmung mit den Zielen des Nationalen Programms wichtig.
  • Notwendig ist natürlich auch die form- und fristgerechte Antragstellung.

Weitere Informationen zu den oben genannten Fragen können Sie in der rechten Spalte als PDF herunterladen. Dort finden Sie das Protokoll und die Power-Point-Präsentation der Veranstaltung sowie eine Teilnehmerliste. Weitere Informationen zum AMIF finden Sie in der rechten Spalte unter Links.

Weitere Informationsveranstaltungen werden im Laufe des Jahres stattfinden.

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Wichtige Mitteilung

Mehr Bildungs- und Erwerbsmigration aus Drittstaaten

Im ersten Halbjahr 2018 stieg die Zuwanderung aus EU-Staaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht an, während aus Drittstaaten weniger Personen nach Deutschland kamen. Dennoch wurden in dieser Zeit einer steigenden Anzahl von Drittstaatsangehörigen Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnisse zum Zweck einer Ausbildung (70.409 Personen) oder Erwerbstätigkeit (72.865 Personen) erteilt. Die deutliche Mehrheit dieser Personen (78,1 Prozent) reiste jedoch bereits vor 2018 nach Deutschland ein. Dies und mehr zeigt der Halbjahresbericht 2018 zum Wanderungsmonitoring des BAMF-Forschungszentrums, der auf Auswertungen des Ausländerzentralregisters (AZR) beruht.

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Cover Wanderungsmonitor 2018 Halbjahr