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Relocation-Flüchtlinge im Warteraum Erding angekommen

Verteilung von Asylsuchenden in der Europäischen Union

Datum 16.11.2016

187 Asylsuchende aus Eritrea sind gestern per Charterflug aus Rom am Münchner Flughafen angekommen und in den Warteraum Erding gebracht worden. Deutschland trägt hiermit dazu bei, die Asylsysteme von Italien und Griechenland zu entlasten.

Die Grundlage für das Umverteilungsverfahren (Relocation) sind zwei EU-Ratsbeschlüsse aus dem September 2015, in denen die Umsiedlung von insgesamt 160.000 Asylsuchenden aus Italien und Griechenland geregelt ist. Deutschland hat sich dazu verpflichtet, bis September 2017 rund 27.500 Asylsuchende aufzunehmen, davon 10.300 aus Italien und 17.200 aus Griechenland. Zielgruppe sind Personen aus Herkunftsländern, bei denen die durchschnittliche Anerkennungsquote in der EU aktuell mindestens 75 Prozent beträgt. Die Asylsuchenden werden durch die italienischen oder griechischen und vor der Erteilung einer Zustimmung zur Umverteilung nochmals durch die deutschen Behörden sicherheitsüberprüft.

Bei den Asylsuchenden handelt es sich häufig um Familien, die bereits familiäre Bindungen nach Deutschland haben. Im Warteraum Erding werden sie maximal 72 Stunden verbleiben, dabei erkennungsdienstlich behandelt und medizinisch untersucht.

Zwei Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes gehen auf einen ankommenden Bus zuQuelle: BAMF

Anschließend werden sie nach dem Königsteiner Schlüssel auf die Bundesländer verteilt - soweit möglich unter Berücksichtigung bereits vorhandener verwandtschaftlicher Beziehungen. Alle aufgenommenen Personen durchlaufen im Anschluss das nationale Asylverfahren. Jeden Monat sollen so bis zu 1.000 Asylsuchende aus Italien und Griechenland im Warteraum Erding ankommen.

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