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Bundesamt eröffnet Erprobungszentrum in Bad Fallingbostel

Ausgabe 0029/2015
Datum 15.12.2015

In Bad Fallingbostel eröffnet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) am heutigen Dienstag ein neues Erprobungszentrum. Dort sollen ebenso wie im Ankunftszentrum in Heidelberg neue Prozessschritte für die Bearbeitung von Asylanträgen angewandt werden.

"In Fallingbostel sammelt das Bundesamt wichtige Erfahrungen für ein optimiertes Asylverfahren. Die Erkenntnisse, die wir hier gewinnen, werden uns bei der Weiterentwicklung unserer Außenstellen in ganz Deutschland helfen", so der stellvertretende Leiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Georg Thiel.

Die Verfahren werden beschleunigt, indem die Anträge in unterschiedliche Cluster eingeteilt und zielgenau bearbeitet werden. So gibt es unterschiedliche Abläufe für Herkunftsländer mit einer guten Bleibeperspektive und für sichere Herkunftsländer.

Ziel ist auch eine enge Verzahnung der BAMF-Außenstelle mit der Landesaufnahmebehörde des Landes Niedersachsen. Zu diesem Zweck beziehen das Bundesamt und das Land in einer ehemaligen britischen Kaserne in Bad Fallingbostel gemeinsam Bürogebäude, so dass Antragstellerinnen und Antragsteller direkt von der Landesregistrierung in die Verfahren des Bundes überführt werden können. Neben der Vollaktenanlage des Bundes soll auch nach Möglichkeit direkt eine Entscheidung über den jeweiligen Asylantrag erfolgen, so dass sowohl die Antragstellerinnen und Antragsteller als auch Bund und Länder schnell Klarheit über den weiteren Fortgang des Verfahrens haben. Die neue Dienststelle startet zunächst mit 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ein Aufwuchs auf bis zu 260 Bundesbedienstete ist vorgesehen.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: "Wir freuen uns, dass das Erprobungszentrum zur Verfahrensbeschleunigung jetzt auch in Niedersachsen an den Start geht. Das ist ein gutes Zeichen aus dem Bundesinnenministerium, dass die Verfahren nun besser aufeinander abgestimmt werden. In Niedersachsen werden wir in unseren Erstaufnahmeeinrichtungen die Flüchtlinge bis Weihnachten tagesaktuell registrieren. Darum ist es wichtig, dass das Bundesamt jetzt gerade bei den Verfahrensabläufen zum Asylantrag mit uns sehr eng zusammenarbeitet und alles noch sehr viel schneller geht."

Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

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